Hude Vom Aufstieg in die Bundesliga träumen derzeit nicht nur die Fußballer des FC Hude. Der ganze Verein kann groß rauskommen, denn die Mitglieder des FC Hude zeigen nicht nur auf den Sportplätzen und in der Halle großen Einsatz. Sie setzen sich auch für die Gemeinschaft ein.

Bei der dritten Blutspendemeisterschaft haben bislang 62 Spender eine Teilnahme-Karte für den FC Hude ausgefüllt und somit gezeigt, dass sie sowohl sportlich aktiv sind, als auch sozial engagiert. Vom ersten Februar bis 31. März konnten die Vereinsmitglieder Teilnehmerkarten ausfüllen und ihre Spende dem FC Hude zuordnen.

Aktuell liegen die Huder auf Platz 27 von 893. Ihnen fehlen lediglich elf Spenden zur „Bundesliga“, den ersten 18 Platzierungen, bei denen es einen Preis zu gewinnen gibt.

Die ersten drei Plätze („Champions League“) des Wettbewerbs erhalten einen hochwertigen Trikotsatz, die Platzierungen vier bis sieben („Europa League“) bekommen je 15 Fußbälle und die Plätze acht bis 18 („Bundesliga“) können sich über jeweils zehn neue Fußbälle freuen.

Organisiert wird die Aktion vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Niedersächsischen Fußballverband (NFV). Der NFV habe alle Vereine angeschrieben und so sei auch der FC Hude auf die Aktion aufmerksam geworden, berichtet Kassenwart Dennis Behnken. Er hätte sich die Information allerdings etwas eher gewünscht, um noch mehr Stimmen akquirieren zu können.

„Es ist schön, dass wir so weit vorne sind“, freut er sich. Der Sportler geht selbst seit mehr als zehn Jahren regelmäßig Blut spenden. „Das sollte jeder tun, der gesund ist. Wir tragen soziale Verantwortung“, sagt Behnken. Jeder könne einmal in die missliche Lage kommen und selbst Blut brauchen, nennt er einen seiner Hauptbeweggründe.

„2 300 Blutspenden werden allein in Niedersachsen jeden Tag gebraucht, um Patienten versorgen zu können. Mit einem kleinen Piks können wir deshalb Leben retten“, sagt Bibiana Steinhaus. Die Schiedsrichterin, die als erste Frau im deutschen Profifußball Spiele im Männerbereich leitet, ist Patin des Projektes.

„Wir waren gar nicht so perfekt organisiert“, sagt Behnken. Da sei im kommenden Jahr noch Luft nach oben, findet er. In 2019 wolle sich der FC Hude noch ein bisschen mehr anstrengen und die Mitglieder und Freunde persönlich oder in den sozialen Medien animieren, für sie zu spenden.

Die nächste Spende ist in Oldenburg, dann wolle der FC Hude kurz vor Ostern noch einmal versuchen, ein paar Spender zu motivieren, um ein paar Plätze zu gewinnen. „Grundsätzlich ist diese Aktion eine gute Idee“, findet Behnken.


Mehr Infos unter   www.blutspende-nstob.de 

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Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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