Hude Am Ende hatten die Handball-Frauen der HSG Hude/Falkenburg keine Chance im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale des DHB-Pokals. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Stürenburg unterlag am Sonntagnachmittag in der zweiten Pokalrunde dem Drittliga-Rivalen SV Henstedt-Ulzburg deutlich vor heimischer Kulisse mit 23:35 (14:15). „Es war eine verdiente Niederlage gegen einen sehr erfahrenen Gegner, der klar besser war und in der 3. Liga oben mitspielen wird“, lautete das Fazit vom HSG-Coach.

Zwar lagen die Huderinnen zum Ende der ersten Halbzeit nur mit einem Tor in Rückstand (14:15), doch „dabei haben wir auch viel Glück gehabt“, konstatierte Stürenburg. Doch auch Torfrau Katharina Woltjen trug mit ihren Paraden entscheidend zu dem Spielstand bei. „Sie hat eine ganz starke Leistung gebracht“, lobte der HSG-Trainer.

Mit 6:2 zog das Gästeteam bis zur neunten Minute davon und war auch in der Folge mit seinem starken Rückraum die bessere Mannschaft. Auf 13:6 baute Henstedt-Ulzburg bis zur 19. Minute seinen Vorsprung aus, ehe sich Hude/Falkenburg langsam, aber beständig wieder heranarbeitete, insbesondere durch Tore von der starken Rückraumspielerin Jessica Galle, die mit insgesamt 13 Treffern die mit Abstand torgefährlichste Spielerin ihres Teams war. Über ein 9:13 (23.) gelang den Gastgeberinnen schließlich der 14:15-Anschluss in der 29. Minute durch einen Treffer von Kea Drewes.

Doch ein Lauf des SV direkt nach der Halbzeit, der in einen 20:14-Vorsprung (37.) mündete, machte auch die letzte Hoffnung der Huderinnen zunichte. „Wir haben dann einige Körner zurückgenommen“, sagte Stürenburg. Der Gegner ließ in der Abwehr kaum noch etwas zu und kam immer wieder auch über die zweite Welle zu Toren. In der 44. Minute hieß es 24:16 für die Gäste, die das Spiel nun nach Belieben diktierten und den Vorsprung ausbauten. „Henstedt-Ulzburg ist einfach eine Spitzenmannschaft. Wir hätten uns dennoch gerade zu Hause gerne besser verkauft“, meinte der HSG-Trainer.

Bei einem Mannschaftsessen ließ die HSG Hude/Falkenburg den Pokaltag ausklingen und will nun wieder am kommenden Wochenende in der 3. Liga angreifen.

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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