Landkreis In der Handball-Weser-Ems-Liga haben die Landkreis-Mannschaften der HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg II und Harpstedt/Wildeshausen bittere Niederlagen in Kauf nehmen müssen. Bookholzberg III dagegen siegte souverän.

SVE Wiefelstede - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 23:22 (12:10). Eine recht unglückliche 22:23-Niederlage musste die HSG-Reserve beim SVE Wiefelstede einstecken. Nach dem Spiel ließ HSG-Coach Andreas Müller seinem Unmut freien Lauf: „Das war eine ärgerliche Niederlage, denn bei insgesamt 33 Fehlversuchen, darunter etwas 18 hundertprozentige Chancen, darf man sich nicht wundern, wenn man am Ende mit leeren Händen nach Hause kommt.“

Dabei begann es für die Müller-Sieben gut, denn gestützt auf den starken Torwart Fabian Ludwig steigerte sich auch die Deckung und ließ in der Anfangsphase kaum einmal Gegentreffer zu. So lagen die Gäste nach zehn Minuten noch mit 6:5 vorne, doch gab es jetzt einen kleinen Knick im Spiel, denn im Angriff wurden nun beste Chancen einfach liegen gelassen, und so übernahmen die Hausherren das Kommando. Über 9:7 (20.) zeigten sie dem Gegner die Grenzen auf und hielten diesen Abstand auch bis zur Pause. Klare Worte fand Müller dann für sein Team in der Kabine.

Nach Wiederbeginn schien das HSG-Team die Vorgaben des Trainers umzusetzen. Im Angriff wurde schnell und sicher kombiniert, und als Kristen Krüger das 17:14 (45.) erzielte, schien man das Spiel im Griff zu haben. Auch in der Folgezeit blieben die Gäste vorne und verteidigten bis sieben Minuten vor dem Ende eine 19:17-Führung, aber mit vier Toren zum 21:19 drehte Wiefelstede das Spiel.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III - HSG Blexen/Nordenham 24:20 (11:11). Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und vor allem auch dank einer Steigerung nach der Pause bezwang die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III die HSG Blexen/Nordenham. Die Gäste versuchten das Steinmann-Team mit hohem Tempo und schnellen Kombinationen von Beginn an unter Druck zu setzen. In der Folge wurden auch die Angriffe der Gastgeber zielstrebiger, und besonders Ralf Denker und Mario Sudmann nutzten ihre Chancen. Den besseren Start hatte die Landkreis-HSG zu Beginn der zweiten Hälfte. Aus einer sicheren Deckung startete man immer wieder durch zu schnellen Gegenstößen. Dadurch baute die Heimmannschaft den Abstand vorentscheidend auf 19:13 aus (45.).

SG STV/VfL Wilhelmshaven - HSG Harpstedt/Wildeshausen 28:24 (14:16). Viele nicht genutzte Chancen waren ausschlaggebend für die knappe Niederlage an der Jade. Dabei lief das Team im ersten Abschnitt in der Spur, nach einer 5:4-Führung der SG drehte die HSG richtig auf und übernahm nach Treffern von Schimmel und Kunsch mit 7:5 (10.) das Kommando.

Zu Beginn der zweiten Hälfte war die Partie ausgeglichen, und bis zum zwischenzeitlichen 17:17 war ein Sieger nicht zu bestimmen. Dann wurden die HSG-Angreifer aber zunehmend unkonzentrierter, ließen beste Chancen aus. So setzten sich die Hausherren auf 25:21 (52.) ab. Die Gäste hatten in der Schlussphase genügend Möglichkeiten, wieder näher heranzukommen – wegen der schwachen Chancenauswertung wurde aber nichts daraus.

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