Hoykenkamp Die Landesliga-Handballer der TS Hoykenkamp haben mit einem 32:21 (13:9)-Erfolg über den TuS Bramsche die Chance auf einen der beiden vorderen Plätze gewahrt und bleiben damit im Aufstiegsrennen.

Richtig zu überzeugen wusste die Turnerschaft zeitweise aber nicht, fielen doch einige Bramscher Tore durch Schlagwürfe aus dem Rückraum, bei denen der Abwehrmittelblock mit Hannes Ahrens, Nico Skormachowitsch und Bernd Spille nicht immer gut aussah. Dafür hatte die TS aber das Zusammenspiel zwischen dem Gäste-Rückraum und dem hünenhaften Kreisläufer Marcel Golchert sehr gut im Griff. So wurden diese Kombinationen schon im Ansatz abgelockt und so einige Bälle erkämpft, die man zu einfachen Kontertoren nutzte.

Zwar lief das Kombinationsspiel der Hoykenkamper nicht so flüssig wie gewohnt, dafür zeigten sich die Spieler aber im 1:1-Spiel sehr stark. Hier setzten besonders Alexander Kirchhof auf der rechten und Tim Streckhard auf der linken Außenposition die Akzente und auch Kyan Petersen zeigte sich gegen seinen Abwehrspieler gewohnt stark.

Bis zur Mitte der ersten Hälfte (7:7) hatten beide Teams kaum Fehlversuche zu verzeichnen. Eine kurze Schwächephase der Gäste nutzten die Landkreisler dann konsequent und setzten sich mit fünf Toren in Folge auf 11:7 ab. Danach ließ die TS einige klare Chancen liegen und durch technische Fehler baute sie den Gegner wieder auf. Da aber die Deckung immer besser agierte, konnte sich Bramsche bis zur Pause (13:9) nicht herankämpfen.

Waren die Gäste bis Mitte der ersten Hälfte noch gleichwertig, drehte die Turnerschaft nach dem Bramscher 14:11-Anschluss richtig auf. Bis neun Minuten vor dem Ende baute sie den Vorsprung mit einem 5:0-Lauf kontinuierlich auf 25:16 aus.

Hektisch wurde es in der Schlussphase: Ahrens wurde beim Wurf heftig gestoßen und prallte gegen die Wand. Darüber regten sich die Verantwortlichen auf der Bank so sehr auf, dass die Unparteiischen auf Hinausstellung für Ahrens entschieden. Und auch die Bramscher kassierten noch zwei Zeitstrafen.

„Wir hatten uns vorgenommen, das Bramscher Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreisläufer zu unterbinden und das ist uns weitgehend gut gelungen“, war Lennard Timmermann zufrieden. „Auch das Tempo im Aufbauspiel und die wenigen Ballverluste zeigen, dass wir gut vorbereitet waren. Aber wir müssen noch eine Schippe drauflegen, wenn wir einen der vorderen Plätze erreichen wollen.“

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