Hoykenkamp Die Aufstiegshoffnungen der TS Hoykenkamp in der Handball-Landesliga können endgültig zu den Akten gelegt werden: Auch das zweite Spitzenspiel innerhalb von acht Tagen ging gegen den Wilhelmshavener HV II mit 22:25 (10:12) verloren. Nur in den letzten zehn Minuten zeigte das Team von Coach Lennard Timmermann die Qualitäten, die die Mannschaft in vielen Spielen vorher ausgezeichnet hatte.

Zu Beginn der Begegnung hatte Hoykenkamp einige Abstimmungsprobleme, so dass die Gäste das Spiel bestimmten. Überragender Akteur war dabei Christoph Groß, der neben seinen Torjägerqualitäten auch seine Mitspieler und hier besonders Kreisläufer Thorben Hackstein immer wieder geschickt in Szene setzte. Dagegen fand die Turnerschaft zunächst kein Mittel, und so zogen die Jadestädter auf 1:4 davon. Da sich auch Gäste-Keeper Christoph Trinks als großer Rückhalt seines Teams zeigte, kam der Angriff der Hausherren nur langsam in Schwung. Mit den Toren von Hergen Schwarting, Nico Skormachowitsch und Sebastian Rabe gelang schließlich der 8:8-Ausgleich, doch wurden in der Folge erneut klare Möglichkeiten nicht genutzt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte sich erneut der Wilhelmshavener Rückraum im Zusammenspiel mit dem Kreis deutlich überlegen und baute den Vorsprung mit einfachen Toren auf 17:11 und 21:15 zehn Minuten vor dem Ende aus. Bis dahin wirkte das Angriffsspiel der Hausherren durch den langsamen Spielaufbau recht pomadig, und man konnte sich nur phasenweise zum Torerfolg durchsetzen. Die Schlussphase gehörte aber dem Timmermann-Team. Hoykenkamp forcierte das Tempo, und auch die Deckung packte energischer zu. Den Gästen, die trotz voll besetzter Auswechselbank fast nur mit der ersten Sechs durchspielten, unterliefen vermehrt Abspielfehler, die von den Gastgebern über schnelle Gegenstöße insbesondere von Alexander Kirchhof zu einfachen Toren genutzt wurden. Doch nach dem 22:23 konnte Hoykenkamp nicht mehr nachsetzen. Betreuer Martin Wessels war nach Spielende stinksauer: „Wir haben uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben, weil wir in den ersten 50 Minuten einfach zu wenig Tempo nach vorne gemacht und auch zu wenig Druck auf die gegnerische Deckung ausgeübt haben.“

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