LANDKREIS Die Kreisliga-Fußballer sind in der Winterpause. Trotzdem geht ihr Blick natürlich schon in Richtung Rückrundenstart. Die Trainer des VfR Wardenburg, des FC Hude und des Ahlhorner SV II ziehen zudem eine Bilanz der ersten Saisonhälfte. Einig sind sich Klaus Delbanco, Peter Böschen und Holger Senß, wenn sie nach dem Meisterschaftsfavoriten gefragt werden. Für alle drei ist dies der souveräne Tabellenführer Jahn Delmenhorst. Ihm sei der Titel nicht mehr zu nehmen, so die Trainer.

VfR Wardenburg: Trotz der schlechten personellen Voraussetzungen ist Wardenburgs Trainer Klaus Delbanco mit dem sechsten Tabellenplatz sehr zufrieden. Er hat viele Schichtdienstleistende, Bundeswehrangehörige und Studenten in seiner Mannschaft, die nicht regelmäßig am Training teilnehmen können. Daher komme es nicht selten vor, dass nur wenige Spieler beim Training sind. So ist er kaum in der Lage, wichtige taktische Dinge zu üben. Entsprechend holprig war auch der Start. Doch im Laufe der Saison legte das Team spielerisch zu und wurde stabiler. Frischer Wind kam auch durch Nachwuchskräfte, von denen sich Malte Klinkert einen festen Platz in der Vierer-Abwehrkette erkämpft hat. Als Benny Cordoni nach seiner Bundeswehrzeit im Oktober regelmäßig trainieren konnte, brachte er neuen Schwung.

Während Delbanco mit der Abwehrleistung seines Teams sehr zufrieden ist, bereitet ihm die Offensivabteilung noch Sorgen. „Wir erarbeiten uns Möglichkeiten genug, leider hapert es mit dem Abschluss“, sagte er. Das zeigt auch die Torschützenliste. Marcel Schmidt erzielte bisher sechs Treffer. Dahinter folgen Mathias Schmidt, Marco Ulpts und Benny Cordoni mit je fünf Toren.

FC Hude: Überhaupt nicht zufrieden mit der Hinserie ist Hudes Trainer Peter Böschen, der mit seiner Mannschaft besser als im Vorjahr (siebter Platz) anschneiden möchte. Derzeit ist das Team aber Zehnter. „Wir haben leider gravierende Niederlagen erlitten und reichlich Gegentore bekommen. Besonders gegen so genannte Kleine hätten wir punkten müssen. Das meine Mannschaft spielen kann, hat sie in einigen, allerdings wenigen Spielen bewiesen“, meinte Böschen. Nach wie vor versucht der Trainer, junge Spieler in seine Mannschaft zu integrieren. Mit dem Ergebnis ist er nur bedingt zufrieden. „Meine jungen Spieler müssen wissen, dass ihnen in der Kreisliga nichts geschenkt wird und sie in jedes Spiel mit der richtigen Einstellung zu gehen haben“, sagt Böschen, der froh ist, dass

seine Routiniers Heiko Schwarting, Mike Griebenow, Axel Mader und Mario Klostermann die Mannschaft nach wie vor führen. Schmerzhaft ist der Verlust von Kolja Winkler, der sich im November beim Spiel in Tungeln einen Riss des Kreuzbandes zuzog und lange Zeit ausfallen wird. Zu diesem Zeitpunkt führte er die Huder Torschüzenliste mit sechs Treffern an. Weiterhin trafen Schwarting, Griebenow und Sauer mit je viermal.

Ahlhorner SV II: Nur drei Punkte Abstand zum letzten Tabellenplatz hat der ASV, dessen Trainer Holger Senß den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben hat. Daher stellt ihn der 13. Tabellenplatz zufrieden. Allerdings bemängelt er die spielerische Entwicklung seiner Mannschaft, von der er mehr erwartet. „Besonders in den ersten Begegnungen gegen Hude und gegen den Delmenhorster TB war viel mehr möglich. Leider haben wir dort schon viele Punkte liegen gelassen. Das hat uns früh abrutschen lassen. Uns ist keine Serie mit Erfolgen gelungen, die uns weiter ins Mittelfeld befördert hätte“, erklärte der Coach.

Mit der Trainingsbeteiligung ist Senß zufrieden, die sei zwar immer noch verbesserungswürdig, im Vergleich zum letzten Jahr ist sie aber besser geworden. Die beiden Neuzugänge Holger Brandes und Marco Knobloch haben sich nach Aussage des Trainers gut in die Mannschaft integriert und sich zu festen Größen entwickelt. Vor allem der aus Littel gekommene Brandes sorgte zu Beginn der Saison für eine spielerische Verbesserung, die aber noch zu steigern ist. Darauf wird der Trainer sein Hauptaugenmerk legen. Die besten Torschützen waren Markus Stolle (Libero), Mathias Bakenhus und Sven Arkenbout mit je drei Treffern. Es folgt Christian Otten mit zwei Toren.

„Dass meine Mannschaft

spielen kann, hat sie in

einigen wenigen Spielen gezeigt“

Peter Böschen

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