Baumhäuser im „Urwald-Life-Camp“ der Jugendherberge Lauterbach (Thüringen) bezogen für eine Woche 22 Tänzerinnen der Gruppen „Estrellas“ und „Sonadora“ des SC Wildeshausen. Am ersten Tag wurde ein Wikinger-Turnier veranstaltet, berichteten die Trainerinnen Claudia und Tatjana Volk. „Dann bekamen wir Überraschungsbesuch von einem Fernsehteam des MDR.“ Später ging es zum Baumkronenpfad; auch für die Nachtwanderung war noch ausreichend Kondition vorhanden. Auf dem Programm standen außerdem ein Besuch im Spaßbad in Mühlhausen, eine Tour mit Schlauchbooten auf der Werra sowie ein tägliches Quiz. Beim „Baumhaus-Appell“ mussten die jungen Tänzerinnen zu den Themen Party, Geisterhaus, Urlaub und Liebe ihr Haus gestalten mit den Materialen, die in der Natur zu finden sind.

Zu den Höhepunkten im Camp gehörte auch die Wahl der „Miss Baumhaus“: Jedes Mädchen musste einen Auftritt vorbereiten. Im Finale gaben die sieben besten Sportlerinnen noch einmal alles. „Als erstes traten sie zu einem Motto auf“, berichtete Claudia Volk. „Die vier besten mussten anschließend noch elegant über das Netz des Baumhauses laufen.“ Am Freitag wurde die Miss Baumhaus Jessica Wetstein (ovales Bild) gekrönt und erhielt eine Krone sowie ein Zepter. Volk: „Wieder in Wildeshausen angekommen, bildeten die Mädchen eine Gasse und ließen Miss Baumhaus durch ihre Mitte schreiten. Dann führten sie den Tanz vor, den sie in den vergangenen fünf Tagen gelernt hatten.“

Durch ein langes Spalier aus rot und weißen Luftballons und Rosen mussten am Freitagmittag Anna von Bargen und Marc Claussen gehen, kaum nachdem sie sich vor der Standesbeamtin im Wildeshauser „Alten Amtshaus“ das Ja-Wort gegeben hatten. Die beiden haben sich während ihrer Arbeit im Mehrgenerationenhaus des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Wildeshausen sowie bei den Einsätzen mit dem Jugendrotkreuz kennen und lieben gelernt. Richtig gefunkt habe es bei der Gewerbeschau 2009 bei der Fahrt mit der Gondel, verriet Sandra Scholz, die Leiterin des DRK-Hauses. Auch Anna von Bargens Tochter Lea (9) freute sich „ganz doll“, wie sie sagte. Nach der Trauung ging es zur Feier ins Mehrgenerationenhaus. „Das ist hier unsere erste Hochzeitsfeier“, sagte Scholz. Schließlich sei das DRK eine große Familie. Am Abend wurde im „Golf-Café“ in der Wiekau ein Fass aufgemacht.

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Mit einer Fahrradtour nach Iserloy beendeten die Sangesbrüder der „Wildeshauser Liedertafel von 1848“ am vergangenen Mittwoch das erste Halbjahr dieses Jahres. „Im Melkhus der Familie Garms wurde in gemütlicher Runde gegrillt, und anschließend wurden frohe Weisen angestimmt“, berichtete Pressewart Peter Hahn. Mit dabei waren unter anderem Herbert Andräß, Hans Hess, Klaus Denker, Otto Moikow, Dieter Hackfeld, Volker Reißner, Rudi Hakemann, Ingo Kohls, Johann Webermann, Gerold Meyer, Fritz Goerke und natürlich Hahn selbst. Der erste Singabend nach den Ferien findet am Mittwoch, 24. August, um 19.30 Uhr im Vereinslokal Wolters statt. Die dann folgenden Übungsabende dienen der Vorbereitung der nächsten Konzerte. Gemeinsam mit dem Frauenchor der Liedertafel folgt am Sonnabend, 22. Oktober, das Jahresfest. Ein Konzert im Rathaussaal ist für Sonntag, 30. Oktober, geplant.

Seit Monaten verkauft Inge Fick von der „IG Strickgruppe der Wildeshauser Tafel“ ehrenamtlich Waren auf dem Wildeshauser Wochenmarkt zugunsten der Tafel. Pavillon und Kästen packt sie bei Wind und Wetter auf einen kleinen Anhänger ihres Mopeds. Das Problem: Manches wird bei Regen nass; das Platzangebot ist naturgemäß beschränkt. „Jetzt habe ich die einmalige Gelegenheit, ein italienisches Dreirad vom Typ Ape zu bekommen“, erzählt Fick. Das Fahrzeug, das auch mit Moped-Kennzeichen versichert wird, hat einen geschlossenen Aufbau. „So können wir unsere Waren sicher und trocken zum Wochenmarkt bringen. Die Anzahlung für das Gefährt konnte Fick selbst leisten. Bei der Reparatur der Ape hilft Christian Wilmer von „Go Gonzo“. Nun sucht Inge Fick für die restliche Summe Sponsoren. Wer spenden möchte, könne sich donnerstags am Stand der Strickgruppe auf dem Wochenmarkt melden.

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