Landkreis Mit einem klaren Heimsieg gegen den Wilhelmshavener HV haben die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg den Rückstand auf den Tabellenführer der Weser-Ems-Liga, die HSG Delmenhorst, auf einen Punkt verringert.

HSG Grüppenbühren /Bookholzberg - Wilhelmshavener HV 28:21 (14:11). Trotz des souveränen Heimsiegs und einer überzeugenden zweiten Halbzeit war HSG-Coach Andreas Müller nicht ganz mit dem Spiel seines Teams zufrieden: „Wir haben zu viele Tore über die Außenpositionen kassiert und dadurch den Gegner lange im Spiel gehalten.“ Den besseren Start hatten die Gäste, die bis zum 3:4 vorne lagen. Danach wurde aber besonders der Angriff der HSG immer stärker, nutzte jede Chance konsequent und holte mit sehenswerten Treffern bis zur Pause eine Dreitoreführung. Nach dem Seitenwechsel drückte die Müller-Sieben noch mehr aufs Tempo und setzte sich bis auf 19:14 vorentscheidend ab. Mit zwei Toren hintereinander kamen die Gäste zwar noch einmal heran, doch hatte die HSG die passende Antwort zum 22:16 parat.

HSG Hude/Falkenburg II - TSG Hatten-Sandkrug 25:22 (13:7). Mehr Mühe als erwartet hatte die HSG Hude/Falkenburg II im Landkreisduell gegen die abstiegsbedrohten Gäste. Dabei sah es in der Anfangsphase noch nach einem klaren Erfolg für des Team von Inge Breithaupt aus, denn bereits nach sieben Minuten lagen die Gastgeberinnen mit 5:1 vorne. Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte war die Breithaupt-Sieben spielbestimmend (10:4/17. Minute), doch nach einem Torwart-Wechsel auf Seiten der TSG kam der HSG-Angriff nicht mehr so gut zum Zuge und vergab einige klare Chancen. In der zweiten Hälfte kam die TSG zunächst besser aus den Startlöchern und verkürzte auf 10:13. Doch es dauerte nicht lange, ehe Djenia Hische-Parwanow mit drei Treffern in Folge wieder den alten Abstand hergestellt hatte. Das Team von Coach Dirk Bohmann ließ jedoch nicht locker und versuchte mit kämpferischem Einsatz erneut heranzukommen, scheiterte aber immer wieder an der guten Torhüterin Sandra Peters (14 Paraden) sowie in der Schlussphase an Michelle Gerlach. Über 21:15 (48.) verwaltete die HSG in der Schlussphase das Ergebnis, ohne dass die Sandkrugerinnen noch einmal ernsthaft herankamen.

TS Hoykenkamp - MSG SG STV/VfL Wilhelmshaven/HSG Wilhelmshaven 18:20 (8:12). Ausgerechnet beim Tabellenletzten versäumten es die Hoykenkamperinnen, sich an die obere Tabellenhälfte heranzupirschen. Dabei prägten sowohl die ersten als auch die letzten Minuten der umkämpften Partie die Niederlage der TSH. Denn die Gastgeberinnen verschliefen die Anfangsphase und lagen nach zehn Minuten mit 2:6 und wenig später mit 4:10 zurück. Erst mit der Hereinnahme von Wiebke Tjarks zeigte die Hoykenkamper Deckung mehr Biss, und auch das Spiel nach vorne wirkte fortan wesentlich konzentrierter. Nach dem Seitenwechsel blies das Team von TSH-Coach Martin Wessels endgültig zur Aufholjagd und kam über 11:15 (40.) und 15:18 (50.) durch zwei Tore von Alena Spinning vom Kreis sowie einen Treffer von Veronika Sinn erstmals zum Ausgleich – 18:18. In der Schlussphase fehlte der Heimmannschaft dann allerdings das nötige Quäntchen Glück, während Wilhelmshaven nach zwei Toren jubeln konnte.

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