LANDKREIS Einen durchwachsenen Spieltag erlebten Handballerinnen aus dem Landkreis am Wochenende in der Weser-Ems-Liga.

HSG Harpstedt/WildeshausenHSG Delmenhorst 19:28 (8:15). Angesichts der Leistung gegen den Spitzenreiter dürfte es für den gastgebenden Tabellenvorletzten schwer werden, die Klasse zu halten. Der Wildeshauser Torhüterin Barbara Kuper war es zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch deutlicher ausfiel. Im Angriff der ersatzgeschwächten und nicht eingespielten Gastgeberinnen waren deutliche Defizite zu erkennen. Delmenhorst begann sehr gut und lag sehr schnell mit 5:0 vorne, ließ die Gastgeberinnen durch einige technische Fehler aber noch einmal auf 3:5 herankommen. Bis Mitte der zweiten Halbzeit setzten sich die Gäste besonders durch schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff deutlich auf 23:12 ab. Damit war das Spiel bereits entschieden.

HSG Hude/Falkenburg II – Tura Marienhafe 28:14 (14:5). Immer besser in Schwung kommt die HSG, die den Gegner Tura Marienhafe mit 28:14 abfertigte. Bereits nach 18 Minuten war die Partie praktisch entschieden, als die Gastgeberinnen mit 13:0 Toren führten. Sehenswerte Kombinationen und Spielzüge, die von der Deckung der überforderten Gäste nur selten unterbunden wurde, führten immer wieder zu schönen Toren. Mit dem sicheren Vorsprung im Rücken ließen die Huderinnen den Gegner etwas mitspielen und blieben zehn Minuten ohne Torerfolg. Auch nach der Pause fanden sie nicht sofort ins Spiel, so dass Marienhafe auf 9:16 verkürzte. In der Folge gaben die Gastgeberinnen aber wieder Gas und erhöhten den Abstand über 20:11 bis zum deutlichen 28:14-Endstand. Einen ganz starken Eindruck hinterließ Torhüterin Katja Klammt, die insgesamt fünf Strafwürfe parierte und der große Rückhalt ihres Teams war.

Oldenburger TBTSV Ganderkesee 21:19 (13:8). Nach einer guten Leistung kassierte der Tabellenletzte TSV Ganderkesee eine erneute Niederlage, weil auf der Bank wieder einmal die Alternativen fehlten. Mit einem derart kleinen Kader wird die Klasse wohl nicht zu halten sein. Nur schwer kamen die Gäste ins Spiel. Aus einer sicheren Deckung versuchten sie über schnelle Gegenstöße zum Erfolg zu kommen, doch das gelang nicht sehr oft. Dennoch kämpfte sich das Team immer wieder heran und war beim 6:7 wieder auf Augenhöhe. Bis zur Pause lag es aufgrund von Konditionsmängeln jedoch deutlich in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel steckten die TSV-Handballerinnen zwar nicht auf, am Ende fehlte jedoch die nötige Konzentration, um dem Gegner noch einen Punkt abzujagen.

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