Sandkrug /Neerstedt In der Handball-Oberliga tritt der TV Neerstedt an diesem Wochenende in eigener Halle an, während die TSG Hatten-Sandkrug auf Reisen geht.

TV Neerstedt - SG Neuenhaus/Uelsen (Sonnabend, 19.30 Uhr). Der Papierform nach sind die Neerstedter gegen den sieglosen Tabellenletzten klarer Favorit – doch von solchen Rollenverteilungen möchte TVN-Trainer Jörg Rademacher im Vorfeld lieber nichts hören. „Favoritenrolle hin oder her. Tabellentechnisch mag das stimmen.“ Der Gegner dürfe aber nicht unterschätzt werden.

Dass Rademacher nur mit gebremster Motivation an das Heimspiel herangeht, mag auch mit dem Kader zusammenhängen: Dieser ist nämlich nach wie vor nur dünn besetzt. Christoph Kuper und Malte Kasper fallen weiter aus, auch Tim Schulenberg wird bei dem Spiel nicht dabei sein können. „Viele Alternativen haben wir also nicht“, ergänzt Rademacher. Immerhin tritt Björn Wolken, der bei der letzten Begegnung in Edewecht nicht dabei war, im Kader an. Somit ist zumindest die Wurfgewalt im Team wieder hergestellt. Acht geben sollte Neerstedt vor allem auf Neuenhaus’ Rückraumspieler und Ex-Zweitligaakteur Jörn Wolterink. Ihn in den Griff zu bekommen wird wohl am schwierigsten werden.

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HSG Barnstorf/Diepholz - TSG Hatten-Sandkrug (Sonnabend, 19.30 Uhr). Vor einem ganz schweren Auswärtsspiel steht die Mannschaft von TSG-Trainer Grzegorz Goscinski beim Tabellenzweiten. Nach den beiden enttäuschenden Heimniederlagen gegen Bremervörde und Delmenhorst sind die Sandkruger bis auf Platz zwölf durchgereicht worden, schweben in akuter Abstiegsgefahr und benötigen unbedingt mal wieder ein Erfolgserlebnis. Gastgeber Barnstorf/Diepholz dagegen hat im gesamten Saisonverlauf erst drei Niederlagen kassiert und ist seit fünf Spielen ungeschlagen. „Wir wissen, dass Barnstorf Favorit sein wird“, erklärt Goscinski.

Wichtig scheint ihm vor allem die Körpersprache seines Teams zu sein. Bei den zuletzt schwachen Auftritten spielte die TSG über weite Strecken kraft- und mutlos. „Wir wollen uns auf jeden Fall besser verkaufen als zuletzt“, verspricht der TSG-Trainer. Viele Spieler stehen ihm für dieses Vorhaben aber nicht zur Verfügung, sein Mini-Kader bereitet Goscinski wieder einmal Sorgenfalten. Die zweite Mannschaft spielt zeitgleich in Sandkrug, Boris Bruns ist weiterhin verletzt, und auch Razvan Ghimez steht nicht zur Verfügung. Einzig von Jan-Peter Steffens gab es beim Abschlusstraining ein positives Signal. Nachdem der Torhüter die gesamte Woche krankheitsbedingt fehlte, wird er am Sonnabend im Kader stehen. „Wir haben in dieser Partie nichts zu verlieren“, hofft Goscinski auf einen Coup gegen die Diepholzer.

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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