LANDKREIS LANDKREIS/QUS - Die Handballerinnen der TSG Hatten-Sandkrug haben sich am Wochenende für die einzige bisher erlittene Saisonniederlage revanchiert. Der Tabellenführer gewann beim ärgsten Verfolger TV Hude locker 28:11 (15:7).

VfL WildeshausenTuS Augustfehn 14:4 (6:2). Nur bis Mitte der ersten Hälfte hielten die Gäste mit. In der Folgezeit kam der Angriff der Gastgeberinnen aber auf Touren und warf einen sicheren Vorsprung heraus. Im zweiten Abschnitt verkürzten die Gäste zunächst, doch aus einer weiterhin starken Deckung startete der VfL gefährliche Konter und siegte problemlos.

Tore für den VfL: Heitsch (1), Hense (7), Junga (1), Wachsmann (5).

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg I – TV Neerstedt II 16:10 (9:5). Von Beginn an bestimmte die HSG das Spiel, obwohl die Gäste zunächst noch gut mithielten. Besonders an Keeperin Wiebke Spille bissen sich die HSG-Schützen die Zähne aus. Da aber mit Marlene Osterloh die wichtigste Spielerin im Rückraum fehlte, war der Neerstedter Angriff nur ein laues Lüftchen. So setzte sich die HSG immer deutlicher ab. Im zweiten Durchgang spielten die Gäste besser. Alexandra von Brackel und Janina Kröger sorgten dafür, dass der Abstand zunächst nicht größer wurde (11:7/40.). Dann aber legte die Müller-Sieben noch einmal einen Zahn zu und entschied die Partie zu ihren Gunsten.

Tore für die HSG: Bathelt (1), Dörgeloh (1), Gerlach, Hermann (5), Hische (3), Meyer (4), Sudbrink (2).

Tore für den TVN: von Brackel (3), Harms (1), Jeschke (1), Kröger (3), Löhlein (1), Pannach (1).

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II – TuS Eversten 12:12 (6:6). Nach zehn Minuten hatten die Gastgeberinnen einen komfortablen 4:1-Vorsprung herausgespielt, vergaben aber in der Folgezeit viele gute Möglichkeiten und kassierten noch vor der Pause den Ausgleich. Auch im zweiten Abschnitt legte die HSG immer wieder ein Tor vor, doch Eversten glich postwendend aus. In der Schlussphase holte sich Eversten nach dem erneuten Ausgleich zum ersten Mal die Führung (11:12), doch kurz vor dem Abpfiff war Tatjana Papen erfolgreich und rettete ihrer Mannschaft einen Punkt.

Tore für die HSG: Brandt (1),Gärtner (2), Hoppe (2), Papen (3), Schlothauer (3), Schulenberg (1).

TV Hude – TSG Hatten/Sandkrug 11:28 (7:15). Erfolgreich Revanche nahm der Spitzenreiter für die bisher einzige Saisonniederlage gegen den Tabellenzweiten. Dabei hatten sich die Feistel-Schützlinge trotz Erkrankung einiger Spielerinnen in dieser Begegnung einiges ausgerechnet, wollten sie der TSG doch vor etwa 100 Zuschauern die zweite Niederlage zufügen und die Chance auf die Meisterschaft wahren. Die Gastgeber starteten sogar wunschgemäß und warfen durch Djenia Parwanow und Petra Schöner eine 2:1 Führung heraus.

Doch schon unmittelbar danach scheiterte der Huder Angriff immer häufiger an der sicheren TSG-Abwehr und ihrer ausgezeichneten Keeperin Stephanie Henke. So nutzten die Gäste etliche Abspielfehler der Huderinnen, forcierten das Tempo und legten bis zur zwälften Minute bereits eine 9:2-Führung vor. Nach zwei vergebenen Kontern der Ruge-Sieben kamen die Gastgeberinnen zwar noch einmal auf 6:11 heran, doch bis zur Pause hatte sich der Meisterschaftsanwärter weiter klar abgesetzt.

Auch nach dem Seitenwechsel ließ die TSG im Tempo nicht nach, während Hude jegliche Bindung zum Spiel verlor. In der verbleibenden Zeit steckte das Ruge-Team zwar deutlich spürbar zurück. Weil Hude dieses Spiel aber bereits verloren gegeben hatte, passierte bis zum Abpfiff nichts Aufregendes mehr.

Tore für Hude: Janzen (1), Jeske (1), van Kampen (4), Parwanow (4), Schöner (1).

Tore für die TSG: Bergmann (2), Brommelmeyer (1), Janßen (7), Claudia Rehling (9), Frauke Rehling (4), Reil (3), Schwepe (1), Zickfeld (1).

HSG Delmenhorst II - HSG Westerstede/Bad Zwischenahn 11:17 (6:11). Zu Beginn des Spiels war Delmenhorsts Heidje Behrens kaum zu bremsen und brachte ihr Team Mitte der ersten Halbzeit 5:4 in Front. Doch dann verlor die HSG zusehends den Faden und bekam keinen Stich mehr.

SV BrakeBürgerfelder TB 27:13 (14:4). Bis zur Pause hatten die Gastgeberinnen das Spiel schon entschieden. Bürgerfelde war nur ein Spielball des SVB. Deshalb ließ Brake es in Halbzeit zwei weitaus ruhiger angehen. Die schwachen Gäste blieben trotzdem chancenlos.

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