Sandkrug Die TSG Hatten-Sandkrug hat in der Tischtennis-Bezirksliga eine von Höhen und Tiefen geprägte Schlussoffensive aufs Parkett gelegt. Eine Woche nach der knapp verpassten Sensation beim 7:9 gegen Spitzenreiter SV Molbergen II errang die TSG in stark dezimierter Besetzung zumindest ein 8:8 beim TV Dinklage III. Tags darauf wurde die Partie beim TTV Cloppenburg jedoch kampflos abgegeben. Das Spiel wurde von der Staffelleitung mit 0:9 gewertet. Für das Nichtantreten muss der Verein zudem eine Ordnungsgebühr in Höhe von 150 Euro berappen.

„Gesundheitliche sowie persönliche Umstände haben dazu beigetragen, dass die Ausfälle sich häuften. Aus den anderen Teams standen lediglich zwei Spieler zur Verfügung – somit zu wenig, um in Cloppenburg antreten zu können“, sagte TSG-Kapitän Jens Büsselmann.

Die Frage aller Fragen ist indes noch offen: Die sportliche Zukunft der TSG in der Bezirksliga hängt unverändert am seidenen Faden und wird erst am kommenden Wochenende beantwortet. Mit 7:21 Zählern ist das Team in der Achter-Staffel Tabellensiebter. Schlusslicht TTSC Delmenhorst kommt derzeit auf 6:20 Punkte und benötigt einen Sieg beim viertplatzierten TV Dinklage II, um die rote Laterne an die Sandkruger weiterzugeben. Auch Damme (7:19) kann bei einer Pleite gegen Dinklage III noch auf den den letzten Platz purzeln.

Eine Energieleistung ebnete den TSG-Reservespielern im Duell mit Dinklage den Weg zum 8:8. Mit Frank Szesny, Ludger Richter, Björn Lakeberg und Michael Busemann fehlten den Gästen vier von sechs Stammspielern. Lediglich Jens Büsselmann und Sven Ferchow standen zur Verfügung, als Ersatzkräfte halfen Dirk Lehmkuhl, Ulrich Keller, Marco Barz und André Kuntze aus. In dem denkwürdigen Duell zog die TSG ausgerechnet dank der Reservespieler den Kopf aus der Schlinge: Dinklage führte schon mit 8:4. Doch auf den Positionen vier bis sechs gewannen überraschend Keller aus der 2. Bezirksklasse sowie Barz und Kuntze, die sonst vier Ligen tiefer in der 2. Kreisklasse aufschlagen. Das Schlussdoppel rissen Büsselmann/Ferchow nach einem 0:2-Satzrückstand mit 11:9, 12:10 und 11:9 aus dem Feuer.

„Ob dieser Punktgewinn reicht für den direkten Klassenerhalt, werden wir erst am kommenden Wochenende erfahren“, sagte Büsselmann.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.