LANDKREIS Erfolgreich Revanche in der Fußball-Leistungsklasse nahm der SV Achternmeer. Nach der hohen 0:8-Niederlage vor einer Woche entführte die Mannschaft von Andre Haake drei Punkte aus Huntlosen. Einen unerwarteten Sieg gegen TB Harpstedt landete der SC Colnrade, der dadurch den Abstiegsplatz an die Sportfreunde Littel abgab. Abgeschlagen am Tabellenende bleibt Baris Delmenhorst II. Jahn Delmenhorst II trat beim TSV Ippener nicht an.

Spiele am Sonnabend:

SC Colnrade – TB Harpstedt 3:1. „Noch nie haben wir gegen Harpstedt gewonnen und sind mit dieser Einstellung ins Spiel gegangen. Das hat uns wohl locker gemacht“, meinte Diedrich Kirchhoff, Spielertrainer bei Colnrade. Spielerisch seien die Gäste zwar besser gewesen, aber seine Mannschaft hätte kämpferisch gut dagegen gehalten.

Tore: 0:1 Möhlmann (31.), 1:1 Schliehe-Diecks (45.), 2:1 Gösling (85.), 3:1 Schliehe-Diecks (87.).

GW KleinenknetenTuS Hasbergen 2:2. Ein etwas glückliches Unentschieden erreichte der Tabellenführer in einer guten Begegnung. „Den Foulelfmeter für uns, der zum Ausgleich führte, hätte nicht jeder Unparteiische gegeben“, äußerte Hasbergens Trainer Henry Martens. Außerdem seien die Platzherren näher am Siegtreffer gewesen als seine Mannschaft.

Tore: 0:1 Ulbrich (25.), 1:1 Droszdowski (28.), 2:1 (80.), 2:2 Nowak (84./FE).

FC Huntlosen – SV Achternmeer 0:2. „Wir wollten den Huntlosern nicht wieder ins offene Messer laufen und haben daher zunächst die defensivere Variante gewählt“, meinte SV-Coach Andre Haake. Diese Konzept ging auf, obwohl auch die Platzherren gute Möglichkeiten hatten. Huntlosens Torhüter Sven-Ole Hemme hielt seine Mannschaft mit tollen Paraden lange Zeit im Spiel, konnte aber gegen die beiden Treffer in der Schlussphase, als sich Spielertrainer Haake eingewechselt hatte, nichts ausrichten. Die Führung erzielte Haake selbst als ein Schuss von ihm noch abgefälscht und für Schlussmann Hemme unhaltbar wurde (78.). Die endgültige Entscheidung fiel in der 84. Minute, als die Gäste einen mustergültigen Konter setzten und durch Lübbers trafen.

Tore: 0:1 Haake (78.), 0:2 Lübbers (84.).

SF WüstingTSV Großenkneten 2:1. Originalton Wüstings Trainer Burghard Heinemann: „Grottenkick!“ Damit schien er den Nagel auf dem Kopf getroffen zu haben, denn Großenknetens Fußball-Abteilungsleiter Eckhard Paradies traf die gleiche Aussage. Beide Mannschaft spielten viel zu ungenau und brachten kaum nennenswerte Spielzüge zusammen. Pech für die Gäste, dass sich ihr Spieler Merten Jebing schwer verletzte und ausschied. Die schwächere der beiden Mannschaften ging nach einer Viertelstunde in Führung. Zwei frühe Tore zu Beginn der zweiten Halbzeit brachten die Platzherren in Front. Diese Führung gaben sie nicht mehr aus der Hand.

Tore: 0:1 Grüner (15.), 1:1 Hallerstede (46.), 2:1 Schlötelburg (51.).

Ostermontag:

SV Baris Delmenhorst – TSV Ippener 1:3. Einer Tormöglichkeit in der ersten Minute für die Gäste folgte eine schwache erste Halbzeit der favorisierten Gäste. „Wir haben falsch zu den Gegenspielern gestanden und haben uns viel zu wenig bewegt“, war Gästetrainer Uwe Nüsse wenig angetan von der Leistung seines Teams in diesem Abschnitt. Die Führung des Tabellenletzten war seiner Meinung nach verdient und hätte auch höher ausfallen können. „In der Halbzeitpause habe ich deutliche Worte finden müssen und habe meiner Mannschaft für den Nachmittag des Ostermontags ein verschärftes Training anbieten müssen“, meinte der TSV-Coach. Das verfehlte seine Wirkung scheinbar nicht, denn die Gäste kamen mit frischem Schwung aus der Kabine und kippten das Spiel noch zu ihren Gunsten. „Baris hat aber bis zum Schluss Gegenwehr geleistet und hatte auch Möglichkeiten. Ich kann nicht verstehen, weshalb diese

Mannschaft am Tabellenende steht“, sagte der Gästetrainer.

Tore: 1:0 Apo (22.), 1:1 Bahrami (58.), 1:2/1:3 Atris (65./87.).

FC Hude II – TuS Hasbergen 0:0. Von einem Schienbeinbruch des Huder Spielers Christian Auffahrt nach einem Pressschlag (65.) überschattet wurde diese Partie. Entsprechend niedergeschlagen war Hudes Trainer Tim Reder, der sich nicht so recht über diesen Punkt gegen den Tabellenführer freuen konnte. „In diesem Fall ist das Ergebnis zweitrangig. Wir, die Mannschaft, Trainer und Betreuer, wünschen unserem Mitspieler von hier aus gute Besserung“, sagte Reder. In der 85. Minute hätten die Gastgeber fast den Siegtreffer erzielt, doch ein Volleyschuss landete an der Latte, auch der Nachschuss verfehlte sein Ziel.

SF LittelVfL Wildeshausen II 1:4. „Nach dem Anschlusstreffer in der zweiten Halbzeit hatten wir Tormöglichkeiten, die drei oder vier Spiele hätten entscheiden können“, sagte Littels frustrierter Trainer Mathias Klein. Selbst Gästecoach Ulli Bohrer hätte von einem Scheibenschießen gesprochen. Den ersten Abschnitt bestimmten deutlich die Gäste, die aber nach dem zweiten Treffer plötzlich nachließen. Dadurch hätte Littel die Begegnung kippen können, doch mehr als den Anschlusstreffer brachten sie nicht zustande. Das lag auch an Wildeshausens Torhüter Carsten Niester, der viele Möglichkeiten zunichte machte.

Tore: 0:1 Lagenstein (26.), 0:2 Keyik (48./FE), 1:2 Niemann (51./FE), 1:3 Kramer (70.), 1:4 Lagenstein (82.).

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