HARPSTEDT Die Harpstedter Nachwuchs-Einradfahrer können 2012 ihr eigenes Sommermärchen schreiben: In zwei Kategorien haben sich Paare des Unicycle-Teams Harpstedt jetzt bei einem Turnier in Rodgau-Dudenhofen (Hessen) für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr qualifiziert. Ein Team stand bereits vorab als Teilnehmer fest. Somit werden mindestens drei Harpstedter Mannschaften im kommenden Jahr im italienischen Brixen für Deutschland an den Start gehen.

Das Unicycle-Team Harpstedt startete mit vier Paaren bei dem Qualifikationsturnier und stellte sich der starken Konkurrenz aus ganz Deutschland. In den Altersklassen U 11, U 13 und U 15 präsentierten die Harpstedter ihre Küren einer internationalen Jury.

Beim Turnierstart verfehlten die Harpstedter Top-Fahrerinnen Sina Kischkat und Hannah Allmandinger in der Kategorie Junior Experts (U 15) zunächst die direkte Qualifikation. Jetzt hieß es zittern: Einen Tag später mussten sie eine weitere Kür präsentieren.

Die beiden Mädchen mussten als letzte Starterinnen ihre Kür darbieten. Doch sie behielten die Nerven und fuhren mit einer starken Leistung auf den zweiten Platz, der die direkte Qualifikation für die WM bedeutete.

Zuvor hatten bereits Lilli Böttcher und Alexa Kühn, das jüngste Harpstedter Paar (U 11), ihr WM-Ticket mit einer überragenden Vorstellung gelöst. Sie belegten überlegen den ersten Platz.

In der Gruppen-Kür standen die Harpstedter Wildcats bereits vor dem Turnier als WM-Teilnehmer fest. Durch ihre hervorragenden Leistungen in den vergangenen Jahren sind sie für die Veranstaltung gesetzt.

Auch die weiteren Teilnehmer aus Harpstedt schlugen sich tapfer und dürfen noch auf die WM-Teilnahme hoffen. Madita Böttcher und Melina Allmandinger (U 13) schafften einen zweiten Platz, der in dieser Kategorie jedoch nicht direkt zur WM-Teilnahme berechtigt. Beide hatten im Vorfeld gesundheitliche Probleme und konnten nicht ihre volle Leistung abrufen. Miriam Krusch und Lina Wolter (U 15) positionierten sich auf dem sechsten Platz. Beide hatten etwas mit ihrer Nervösität zu kämpfen.

Insgesamt wurden 15 Startplätze in verschiedenen Altersklassen vergeben. Da viele Länder ihr Kontingent nicht ausschöpften, wird jenes von Deutschland möglicherweise erhöht. In diesem Fall stehen Melina Allmandinger und Madita Böttcher auf Nummer zwei der Nachrückerliste. Miriam Krusch und Lina Wolter stehen auf Nummer drei. Für die jungen Sportlerinnen heißt es jetzt hoffen.

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