Dötlingen /Harpstedt Einen glücklichen 1:0 (1:0)-Erfolg hat sich der Harpstedter TB im Kreisliga-Derby beim TV Dötlingen im wahrsten Sinne des Wortes erkämpft. Das Tor des Tages erzielte am Sonntag Markus Würdemann. In der Tabelle zogen die Gewinner an Wardenburg und Munderloh vorbei und rückten mit 47 Zählern vorerst auf Rang vier.

„Es war ein sehr verbissenes Spiel mit vielen Emotionen. Wir freuen uns natürlich, dass wir gewonnen haben“, erklärte HTB-Coach Marcus Metschulat, der sich besonders über den Einsatzwillen seiner Elf freute: „Mit der Leistung und der Einstellung bin ich hochzufrieden. Bei der B-Note, also das Fußballerische, gibt es noch Luft nach oben.“

Die Partie nahm zu keiner Zeit Fahrt auf. Fußballerisch ließ das Match auf dem holprigen Platz viele Wünsche offen. Viel Kampf und viele Fehler prägten beide Spielabschnitte. Typischerweise fiel der einzige Treffer der Begegnung nach einer Standardsituation. Einen indirekten Freistoß aus 25 Metern von Christian Goritz bekam Dötlingens Schlussmann Hendrik Schulz nicht unter Kontrolle und ließ den Ball fallen – direkt vor die Füße von Markus Würdemann. Der Gästestürmer ließ sich kurz vor der Halbzeit nicht zweimal bitten und staubte aus kurzer Entfernung zum 1:0 für Harpstedt ab. Es war der fünfte Saisontreffer des 32-jährigen Torjägers.

Auch nach Wiederbeginn sahen die Zuschauer viele Zweikämpfe und technische Mängel. Zu allem Überfluss mussten der Dötlinger Jonas Krumland (78.) und der Harpstedter Torschütze Würdemann (90.) mit Gelb-Roten Karten vorzeitig vom Feld.

Dötlingens Trainer Georg Zimmermann zeigte sich ziemlich angefressen. Nicht die Schlappe an sich ärgerte den Übungsleiter, sondern vielmehr die Darbietung seiner Schützlinge: „Dass wir spielerisch überhaupt nicht das angeboten haben, was wir anbieten könnten, wurmt mich“, so Zimmermann. „Wir hatten zwar mehrere gute Torchancen, aber einige hat der gegnerische Torhüter auch gut vereitelt“, lobte er HTB-Keeper Christoph Mädler. Die beste Gelegenheit ließ Sebastian Bröcker aus, als er allein aufs Harpstedter Gehäuse zulief, die Kugel aber nicht im Kasten unterbrachte.

Nach dem 1:1 im Hinspiel siegte Harpstedt nun also gegen Dötlingen. Ganz große Ziele setzt sich das Team nach dem Sprung auf Rang vier aber nicht mehr: „Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf und wollen das Maximale herausholen. Vielleicht gelingt es uns, den jetzigen Platz zu halten“, so Metschulat.

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