Stenum Das Training auf dem Kunstrasenplatz in Bremen hat sich gelohnt: Im Duell der direkten Tabellennachbarn der Fußball-Bezirksliga besiegte der VfL Stenum am Sonntag GVO Oldenburg auswärts mit 2:1 (1:0). Mit diesen drei Punkten und Platz fünf verabschieden sich die Stenumer Kicker in die wohl verdiente Winterpause.

„Die Bedingungen waren nicht so einfach, denn das Spielfeld beim GVO ist eigentlich ein Hockeyplatz“, berichte VfL-Trainer Thomas Baake. Sein Team musste sich von der ersten Minute an auf diese recht schwierigen Platzbedingungen einstellen. „Die Mannschaft hat das angenommen“, war der Stenumer Coach zufrieden.

Einzig die Vorgaben des Trainers wollten die Fußballer aus Stenum nicht so recht umsetzen. Anstatt stabil in der Abwehr zu stehen und die gegnerische Defensive mit hohen Bällen auszuhebeln, haben die VfLer trotz der schwierigen Bedingungen immer wieder das Spielerische gesucht. Kleine Unachtsamkeiten nutzten die Oldenburger und eroberten sich den Ball zurück.

Trotzdem war es die Landkreis-Elf, die etwas mehr Kampfgeist bewies und in der 21. Minute in Führung ging. Einen langen hohen Ball von Torben Würdemann verlängerte Marc-Andre Klahr mit dem Kopf auf Bastian Morche, der den Ball in die Maschen versenkte. „So hatte ich mir das vorgestellt“, sagte Baake.

Nach der Führung machten die Oldenburger wieder mehr Druck. Mit ein bisschen Glück und guter Defensivarbeit gingen die Stenumer als Führende in die Halbzeit.

In der Kabine motivierte der VfL-Trainer seine Jungs, noch mutiger aufzutreten. Es folgte ein offener Schlagabtausch. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff schaffen die Stenumer die 2:0-Führung. Julian Dienstmaier flankte auf Bastian Morche. Dieser verlängerte den Ball und beförderte ihn über den Torwart hinweg ins Tor.

In der 62. Minute bewiesen die Oldenburger ihre Stärke bei Standards. Patrick Warns beförderte den Ball elegant genau in den Winkel. Kaum bauten die Oldenburger wieder mehr Druck auf, da lag Bastian Morche das 3:1 auf den Füßen. Er stand allein vor dem Torwart und entschied sich, statt eines sicheren Querpasses, den Ball direkt zu spielen. Der GVO-Keeper parierte. VfL-Torhüter Ole Siedenburg rettete kurz vor Spielende die drei Punkte für seine Mannschaft.

Coach Thomas Baake war nach dem Spiel sehr zufrieden: „Es war ein toller Abschluss. Wir haben heute gelernt, auch mal einen dreckigen Sieg zu holen. Es ist für die Jungs eine gewisse Motivation. Sie haben gesehen, dass man auch über die Defensive Spiele gewinnen kann. Ich habe für die letzten vier Spiele sieben Punkte eingefordert, und das haben die Jungs trotz des einen Punktes gegen Rastede noch geschafft“, war der VfL-Trainer stolz.

Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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