Landkreis Ein Unentschieden und zwei Niederlagen – die Ausbeute der drei Landkreisteams in der Tischtennis-Bezirksliga Ost ließ ein wenig zu wünschen übrig.

SV Höltinghausen - VfL Wildeshausen 9:4. Aus der Traum von der Herbstmeisterschaft: Dem VfL fehlten im Gipfeltreffen in den entscheidenden Momenten die siegbringenden Schläge, um den Spitzenreiter in die Enge zu treiben. Das Ergebnis ist auf den ersten Blick deutlich, doch unter anderem die sieben Fünfsatzspiele deuten an, dass es knapp zuging.

Beim Stand von 1:1 gingen das Doppel drei und auch das Auftakteinzel von Helmut Rang jeweils hauchdünn im fünften Satz verloren. Da auch Guido Grützmacher unterlag, lagen die Wildeshauser rasch mit 1:4 hinten. „Das war ein schwacher Start“, merkte auch Michael Rüdebusch im Nachhinein an. „Wenn die beiden Spiele für uns ausgehen, gewinnen wir vermutlich das gesamte Spiel.“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Dem war – zum Leidwesen des VfL-Anhangs – schließlich nicht so. Rüdebusch sowie Carsten Scherf und Martin Hakemann zogen die einzigen Einzelerfolge an Land. Nach dem ersten Einzeldurchgang hieß es sogar 4:5, ehe Höltinghausen auf und davon eilte. Scherf kassierte gegen Martin Meckelnborg beim 10:12 im fünften Satz obendrein seine erste Soloniederlage – zuvor hatte er zehn Mal gewonnen. „Der Sieg für Höltinghausen ist zu hoch ausgefallen. Als Dritter sind wir aber in Lauerstellung“, sagte Rüdebusch.

BW Lohne - TSG Hatten-Sandkrug 8:8. Es war ein hart umkämpftes Kellerduell, das sich die langjährigen Weggefährten lieferten. Auf der Zielgeraden waren es die Sandkruger, die noch einmal zulegten und in nervenstarker Manier den glücklichen, aber verdienten Punkt einpackten.

Eine Niederlage hätten sie sich gegen den Vorletzten auch nicht erlauben können, ansonsten hätte sich die Situation für sie weiter zugespitzt.

Sven Ferchow und Frank Szesny trafen im Schlussdoppel auf Sebastian Friemel und Dennis Asbrede. Es entwickelte sich ein packendes Spiel, das die TSG-Vertreter im fünften Satz mit 13:11 gewannen. Die Gäste hatten Vorteile in den Doppeln. In den Einzeln war Frank Szesny mit zwei Erfolgen die treibende Kraft.

TSV Ganderkesee - SV Molbergen II 4:9. „Es war mehr drin, daher sind wir nicht ganz zufrieden“, sagte TSV-Kapitän Niko Bahl, der nur im Doppel dabei war und zudem seinen Ausstand gab. Bahl geht zur zweiten Halbserie ins zweite Team und macht Platz für den Jugendlichen Niklas Jabs, der als Ersatz mit einer 3:1-Bilanz in der Bezirksliga schon gute Ansätze zeigte. „Wir sind weiter im Rennen und werden weiter angreifen. Zum Glück sind die vor uns liegenden Teams noch nicht weggezogen“, schaut Bahl hoffnungsvoll in die Zukunft. Mit 2:14 Punkten ist der Liga-Neuling zwar Inhaber der roten Laterne, davor aber sind Lohne (3:13), Dinklage II (4:12) und Sandkrug (5:11) nach wie vor in Sichtweite.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.