Großenkneten Schon früh haben die Verantwortlichen des TSV Großenkneten die Weichen für eine neue Saison in der Fußball-Kreisliga gestellt. Mit André Reimann (Ahlhorner SV), Sven Peters (TuS Obenstrohe) und Yannick Bauer (BV Garrel) kehren gleich drei ehemalige Aktive der Großenkneter zurück. Reimann und Peters hatten den TSV erst vor einem Jahr verlassen, während Bauer seit 2017 für drei Spielzeiten im Garrel-Trikot in der Bezirksliga IV auflief. Außerdem wird sich Lukas Dalichau vom Nachbarn und Ligarivalen FC Huntlosen dem TSV anschließen. Er hat allerdings auch schon zu Jugendzeiten im Großenkneter Trikot (und zwar von den C- bis zu den A-Junioren) gespielt.

Aus der zweiten Mannschaft des TSV stoßen sowohl Torhüter Sven-Ole Hemme als auch Hannes Theile zum Kader. Komplettiert wird der Kader des Kreisligisten mit den vier A-Jugendlichen Mats Kämper, Marcel Brunken, Malte Niemann und Jannis Oltmann. Besonders freut sich das Trainerteam um Kai Pankow und Klaus Delbanco darüber, dass Mattis Asche nach einjähriger Zwangspause wegen einer schweren Verletzung wieder ins Training eingestiegen ist. Der Offensivmann hatte sich in der Saison 2018/19 mit 20 Treffer bei 23 Einsätzen als Torjäger einen Namen gemacht. „Ich fühle mich wieder fit, benötige aber noch einige Zeit, um meinen damaligen Leistungsstand zu erreichen“, bemerkte Asche während einer Trainingseinheit in dieser Woche.

Asche könnte damit auch die Lücke schließen, die durch den Weggang von Lucas Abel entsteht. Der Stürmer, der in der zurückliegenden abgebrochenen Saison 17 Treffer bei 17 Einsätzen erzielt hatte, wechselt zum Landesligisten BV Essen und sucht dort eine neue sportliche Herausforderung.

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Hemme wieder im Boot

Für die vakante Torhüterposition – die bisherige Nummer eins Sören Willers zieht es ebenfalls in die Landesliga zum VfL Wildeshausen – ist es gelungen, Sven-Ole Hemme aus der zweiten Mannschaft ins Boot zu holen. Hemme hatte bereits früher die Torwartposition beim Kreisligisten bekleidet und war auch zwischenzeitlich schon mal eingesprungen. Ob Björn Wohlers als weiterer Torhüter in den Kader wechselt, steht noch nicht definitiv fest.

„Eine wichtige Aufgabe für mich ist es, allen Spielern gerecht zu werden“, erklärte TSV-Trainer Kai Pankow, der zusammen mit dem Kneter Urgestein Klaus Delbanco auch weiterhin das Trainerteam in Großenkneten bildet. Seit den Lockerungen der Corona-Beschränkungen bittet Pankow seine Mannschaft einmal wöchentlich zum Training. „Wir können die Einschränkungen in der Trainingsarbeit super umsetzen. Dazu kommt uns natürlich das große Areal des TSV-Platzes zusammen mit der Laufbahn sehr entgegen, so dass wir in mehreren Gruppen mit entsprechendem Abstand arbeiten können“, berichtete der Trainer. Das einmalige Training wöchentlich kommt sehr gut bei seinem Team an und wird auch weiterhin fortgesetzt. „Wie der Fahrplan später aussieht, hängt im Wesentlichen davon ab, wann eine neue Saison startet. Entsprechend vorher beginnt eine intensive Vorbereitung auf den Auftakttermin“, freut sich der Übungsleiter schon auf diese Aufgabe.

„Fairste Lösung“

Die Regelung des Niedersächsischen Fußball-Verbandes, die laufende Saison mit Aufsteigern, aber ohne Absteiger abzubrechen, empfindet Pankow als „die fairste aller Lösungen“. Die Großenkneter belegen in der Abschlusstabelle nach der Quotientenregelung den siebten Tabellenplatz unter 16 Mannschaften. Auf ein neues Saisonziel angesprochen, antwortete Pankow: „Erst einmal abwarten. Der Kader muss sich sicherlich erst zusammen finden. Trotzdem denke ich, dass wir im oberen Drittel landen können.“ Für sehr bemerkenswert hält der TSV-Trainer überdies die Tatsache, dass jetzt so viele Spieler wieder in ihren Heimatverein zurückgekehrt sind. „Das ist doch ein Zeichen, dass sie sich hier in Großenkneten wohl gefühlt haben“.

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