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Groß Ippener Nach den Vorfällen bei der Vorrunde der Futsal-Kreismeisterschaft in Sandkrug hat Chawkat El-Hourani nun Konsequenzen gezogen. Der Trainer des Fußball-Kreisligisten TSV Ippener ist von seinem Amt zurückgetreten. Zuvor hatte ihn bereits das Sportgericht des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst per einstweiliger Verfügung für zwei Monate vorgesperrt.

Wie die NWZ bereits berichtete, hatte es beim Vorrundenspieltag der Futsal-Kreismeisterschaft sowohl eine verbale Auseinandersetzung als auch eine Handgreiflichkeit zwischen El-Hourani und einem Zuschauer gegeben. Bei Letzterem handelte es sich um Schiedsrichter Felix Otten (VfR Wardenburg), der während des Turniers allerdings nur privat in der Halle war.

„Das war nicht mehr als ein Handgemenge, welches von mir natürlich ein Fehlverhalten war“, teilte El-Hourani hinterher in einer öffentlichen Entschuldigung mit. Ihm seien „die Sicherungen durchgebrannt“, nachdem er und seine Spieler beleidigt worden wären. Die Anschuldigungen, Otten geschlagen zu haben, bestritt der TSV-Trainer derweil weiterhin vehement.

Das Sportgericht sprach nun kurzfristig eine Vorsperre für zwei Monate gegen El-Hourani aus. Zu diesem Urteil sei man gekommen, da der Trainer bereits in der Vergangenheit mehrfach aufgefallen war. Eine konkrete Verhandlung für den Fall steht noch aus. Im Moment würde das bedeuten, dass der Coach des TSV Ippener seine Mannschaft zwar weiterhin trainieren, aber bei einem Spiel nicht betreuen dürfte. Dazu wird es allerdings nun gar nicht mehr kommen. Am Wochenende gab es ein Treffen zwischen dem Vorstand des TSV Ippener und dem Trainer, in dessen Verlauf El-Hourani sein Amt mit sofortiger Wirkung niederlegte. „Das Ganze geht ja weiter und ich will vermeiden, dass der Verein und die Mannschaft darunter zu leiden haben. Ich gehe den Schritt zum Schutz der Mannschaft und des Vereins“, so El-Hourani.

Enttäuscht zeigte sich der Coach vor allem darüber, dass er von seiner Sperre nicht persönlich informiert wurde, sondern von Pressevertretern davon erfuhr. „Ich fühle mich benachteiligt, denn ich hatte keine Chance mich zu verteidigen“, sagte El-Hourani.

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