LANDKREIS Zurückgezogen wurde das Frauenteam der SG Schortens aus der Handball-Landesklasse. Alle Spiele mit Beteiligung des Teams aus Friesland wurden gelöscht, es steht als erster Absteiger fest. Betroffen sind auch die TSG Hatten-Sandkrug, die die am letzten Wochenende kampflos gewonnenen Punkte verlor, und die HSG Harpstedt/Wildeshausen, deren auf den 5. Dezember verlegtes Spiel nicht mehr stattfindet.

HSG Harpstedt/Wildeshausen – TSG Hatten-Sandkrug 25:20 (12:13). Bis zur 45. Minute war die Partie ausgeglichen. Fünf schwache Minuten der Gäste nutzte die HSG eiskalt aus und setzte sich bis auf 23:18 ab (54.). In der Schlussphase versuchte die TSG dann viel zu schnell und zu überhastet zum Torerfolg zu kommen. Das gastgebende Team des Trainergespanns Marlies Holste und Ilona Beuke brachte den Vorsprung routiniert über die Zeit. Es hatte die Gäste von Beginn an im Griff. Aus einer sehr guten 6:0-Deckung heraus – mit Keeperin Kassandra Groeneveld als Rückhalt – gelangen einige schöne Kontertore. Als die sichere Strafwurfschützin Birgit Zobel-Elders Mitte der ersten Hälfte auf 8:4 erhöhte, schien ihr Team bereits in der Erfolgsspur zu sein. Dann wechselte die HSG aber durch und der Faden ging verloren. Die TSG kam besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand bis zur Pause auf einen Treffer. Im zweiten Abschnitt gab es zehn

Minuten lang einen offenen Schlagabtausch, erst nach und nach konnten sich die Gastgeberinnen wieder freispielen und auf 19:15 absetzen. Noch einmal kämpfte sich die TSG heran, ehe sie fünf Minuten ohne Torerfolg blieb.

TSV GanderkeseeMTV Jever 19:23 (9:11). Erneut kassierte der TSV Ganderkesee eine Niederlage. Trotzdem geht das Trainergespann Sabine Kalla und Olaf Wiegmann zuversichtlich in die nächsten Spiele, da in der Partie deutlich positive Tendenzen zu sehen waren. Nadya Galioglu und Verena Horstmann überzeugten besonders. Sie setzten sich immer wieder sehr schön durch und erzielten eine ganze Reihe sehenswerter Treffer.

Den besseren Start erwischte das Team aus Jever, das nach kurzer Zeit mit 3:1 in Führung lag. Langsam fand auch der TSV zu seinem Spiel, glich durch zwei Treffer von Galioglu aus. Es übernahm bis Mitte der ersten Hälfte – bis zum 7:4 – auch das Kommando. Dann schlichen sich wieder Fehler ein. Die Gäste nutzten dies zu sechs Toren in Folge und holten sich bis zur Pause die Führung zurück. Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehörten den Gästen, die sich scheinbar vorentscheidend bis auf 16:11 absetzten (42.). Ganderkesee gab sich nicht geschlagen, Galioglu brachte das Team noch einmal heran. Doch dann machten sich Konditions- und Konzentrationsschwächen bemerkbar, die Jever bestrafte und auf 22:15 davonzog.

HSG DelmenhorstHSG Wilhelmshaven II 31:17 (14:6). Die Delmenhorsterinnen kamen gegen den bis dahin ungeschlagenen Gast zu einem überzeugenden Sieg. Großer Rückhalt war Torhüterin Simone Philip. Sie brachte die gegnerische Offensive mit ihren Paraden fast zur Verzweiflung. Nach 40 Minuten (21:6) war die Begegnung entschieden.

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