WARDENBURG Die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen sind eine jährliche Veranstaltung des Deutschen Schwimmverbandes, bei dem Mannschaften gegeneinander antreten.

Das Programm besteht aus 16 Strecken (50, 100, 200, 400 und 1500 m Freistil, 50, 100 und 200 m Rücken, Schmetterling und Brust sowie 200 und 400 Meter Lagen). Jede Strecke muss zweimal von zwei verschiedenen Schwimmern geschwommen werden.

Die Zeiten werden anhand einer Punktetabelle

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umgerechnet. Die Mannschaften treten in verschiedenen Ligen an (Bezirks, Landes, 2. und 1. Bundesliga). Aus den Norddeutschen Landesligen steigen die drei punktbesten Mannschaften in die 2. Bundesliga auf.

Des Weiteren ist die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft auf zwei Wochen aufgeteilt. Zunächst wird der Vorkampf ausgetragen, bei dem die Schwimmer des Wardenburger SC überzeugten. In zwei Wochen findet dann der Endkampf- bzw. Aufstiegskampf statt, für den sich die jeweils drei punktbesten Mannschaften qualifiziert haben.

Ein rundum gelungener Tag für die Schwimmer des Wardenburger SC: Gleich neun Vereinsrekorde und viele Bestzeiten stellten die Wassersportler bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in der Landesliga auf. Und damit noch nicht genug: Die Männer haben nun eine weitere Chance, Geschichte zu schreiben: Beim Aufstiegskampf um die 2. Bundesliga geht der WSC in knapp zwei Wochen in Hannover aussichtsreich ins Rennen.

Doch von vorne: Nach dem Aufstieg der Männermannschaft im vergangenen Jahr ging es für den WSC in diesem Jahr in der Landesliga der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften um einen Platz im vorderen Mittelfeld. Doch schon nach dem ersten Start war klar: Für das zehnköpfige Team ist in diesem Jahr mehr drin.

Denn nach 32 spannenden Rennen schwamm sich der WSC in der Besetzung Nils Boden, Christian Göthert, Mirco Heeren, Stephan Jazbinsek, Florian Kramer, Johannes Rathjens, Conrad Schepers, Axel Stefan, Andreas Stein und Jannes Stubbemann mit 20 045 Punkten hinter den Wasserfreunden 98 Hannover und dem Delmenhorster SV auf einen sensationellen dritten Platz und holte damit als erstes Team in der Geschichte des Wardenburger SC eine Medaille bei diesem Wettkampf. Herausragende Schwimmer waren an diesem Wochenende Christian Göthert, Andreas Stein und Johannes Rathjens.

Christian Göthert sammelte bei fünf Starts die meisten Punkte (3549 Punkte) und stellte zudem drei neue Vereinsrekorde auf. Über 200 Meter Freistil verbesserte er den Rekord von Frank Kruse aus dem Jahr 1990 um fast zwei Sekunden auf 1:56,54 Minuten. Über 100 Meter Freistil schlug er in 0:52,01 Minuten an und verbesserte seinen eigenen Vereinsrekord um eine halbe Sekunde, und über 100 Meter Rücken verbesserte er ebenfalls seinen eigenen Rekord um eine Sekunde auf 0:58,82 Minuten.

Andreas Stein holte einen Punkt weniger als Göthert (3548 Punkte) und stellte ebenfalls drei neue Vereinsrekorde auf. Über 50 Meter Brust verbesserte er den eigenen Rekord auf 0:29,65 Minuten und über 200 Meter Lagen schlug er in 2:12,75 Minuten an und verbesserte den Vereinsrekord um gleich drei Sekunden. Über 100 Meter Brust konnte er ebenfalls seinen eigenen Rekord verbessern und stellte in einer Zeit von 1:04,11 Minuten mit 775 Punkten die beste Einzelleistung seines Teams auf.

Mit 3342 Punkten war Johannes Rathjens drittbester Starter seines Teams. Besonders seine Starts über 50 und 100 Meter Freistil waren auf hohem Niveau. Dort holte er jeweils mehr als 700 Punkt. Besonders eindrucksvoll ist der Punktevergleich zum letzten Jahr. Das Team verbesserte sich um 4000 Zähler.

Trainerin Kerstin Heeren war erfreut über die gezeigten Leistungen: „Dieses Team hat Großes erreicht und zeigt, was beim Wardenburger SC möglich ist.“

Neben den Leistungen der Schwimmer war auch die Unterstützung auf den Rängen hervorragend, denn Eltern und Aktive des WSC und der befreundete Fußballverein von Sparta Nordhorn waren nach Hannover gereist.

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