HUDE HUDE - Mit einem glücklichen Derbysieg hat der FC Hude seine Position in der Spitzengruppe der Fußball-Bezirksklasse gefestigt. Der 3:2 (1:1)-Erfolg gegen den TSV Ganderkesee war schmeichelhaft, weil auch die Gäste die ein oder andere hochkarätige Chance außen vor ließen und ebenso engagiert und einsatzfreudig auftraten wie die Huder. Wie schon beim Bezirkspokal-Duell vor drei Wochen, als die FC-Elf mit 4:3 die Nase vorne hatte, hatte der Neuling auch diesmal das Lachen auf seiner Seite.

„Hude kommt über die Aufstiegseuphorie zu wertvollen Siegen“, meinte Ganderkesees Trainer Matthias Trätmar. Auch Hudes hochzufriedener Spielertrainer Peter Böschen ist von der „teilweise beängstigenden Moral“ seiner Truppe fasziniert: „Über ein Unentschieden hätten wir uns aber nicht beklagen können.“ In dem Punkt waren sich beide Übungsleiter einig. Trätmar musste nicht nur die bittere Niederlage schlucken, sondern auch die Nasenverletzung von Ralf Lindemann, der nach einem Zusammenstoß mit Mike Griebenow blutüberströmt ausgewechselt werden musste (68.), sowie die Gelb-Rote Karte gegen Jens Bauer (82.).

Vor 150 Zuschauern machte die Torfabrik des FC Hude dort weiter, wo sie zuletzt in Wilhelmshaven (4:4) aufgehört hatte: Mark Hilfers schob bereits nach acht Minuten zur Huder Führung ein. In einer mäßigen ersten Hälfte, in der Hilfers (17.) und Brüning (19.) weitere Möglichkeiten für Hude vergaben, hatte Ganderkesee erst drei Minuten vor der Pause durch Bauer die erste Gelegenheit zum Ausgleich. Als TSV-Routinier Dieter Ordemann seine Mitspieler wachrüttelte („Leute, mehr Bewegung“), fiel noch vor der Halbzeit das 1:1 durch den enteilten Stefan Schüttel.

Nach einer Stunde entwickelte sich ein rassiges Derby, das nicht nur harte, aber zumeist faire Zweikämpfe zu bieten hatte, sondern auch etliche Strafraumszenen. Als Schüttel eine Ecke mit dem Kopf ins Huder Gehäuse verlängerte, wähnten sich die Gäste schon auf der Siegerstraße. Hude belagerte fortan vehement das erstmals vom früheren Huder Markus Pape gehütete Ganderkeseer Tor. Allen voran Philipp Jager (62./ 63.) und Heiko Schwarting (64./68.) überboten sich im Auslassen selbst bester Möglichkeiten. Diese Nachlässigkeiten hätten sich beinahe gerächt, doch Siedenburg lenkte einen Kopfball von Stephan Asche an den Pfosten. Innerhalb von nur zwei Minuten zerstörten Mario Klostermann mit einem wuchtigen Freistoß aus 30 Metern und Kim Hepting mit einem Kopfball in den linken Winkel sämtliche Ganderkeseer Hoffnungen auf Zählbares. Hude ist nach drei Begegnungen ungeschlagen Tabellenzweiter, Ganderkesee strebt nach zwei missglückten Anläufen nun im Heimspiel gegen Eintracht Wiefelstede den

ersten Sieg an.

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