Ganderkesee Bei zwei Festveranstaltungen hat sie bereits als Stellwand für Plakate im Format DIN A3 gedient – jetzt soll die riesige Wäscheklammer, die derzeit noch im Garten des Werkstattprojekts der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) in Ganderkesee (Schulze-Delitzsch-Straße 8) steht, für einen guten Zweck versteigert werden.

Selbst behalten dürfe die LEB den Erlös nicht, wie Standortleiter Willi Albers betont, spenden aber sehr wohl. Zugute kommen soll das Geld dem ambulanten Hospizkreis Ganderkesee-Hude.

Entstanden ist die gut drei Meter hohe Holzklammer im vorigen Jahr im Werkstattprojekt der LEB. Letztes betreut in fünf Arbeitsbereichen (Gartenbau, Fahrradwerkstatt, Holz, Textil und Medien) ständig 32 Langzeitarbeitslose, die wieder in den regulären Arbeitsmarkt integriert werden sollen. Rund ein Fünftel bis ein Viertel aller Teilnehmer erreichen laut Albers dieses Ziel. „In diesem Jahr haben bislang drei Leute feste Beschäftigungsverhältnisse angetreten.“ Etwa ein Jahr bleiben die Teilnehmer üblicherweise in der Werkstatt.

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„Wir versuchen bei neuen Teilnehmern immer, herauszufinden, wo ihre Fähigkeiten und Neigungen liegen“, so Edgar Ruhm, der als Anleiter für den Holz- und Medienbereich verantwortlich ist. Einer der beiden Männer, die an der Holzklammer gearbeitet hätten, sei beispielsweise gelernter Tischler gewesen. Für ihn sei es eine gute Erfahrung gewesen, die alten, teils schon verloren geglaubten Kenntnisse wieder hervorholen zu können, so Ruhm.

Positiv beeindruckt vom Werkstattprojekt zeigte sich am Freitag bei einem Besuch zusammen mit Annegret Ullmann und Erich Kurzawski vom Hospizkreis Ganderkesees stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler. Sie befand, dass die wichtige Arbeit, die dort geleistet wird, mehr öffentliche Aufmerksamkeit verdient hätte.

Wer das überdimensionale Dekorationsobjekt, das übrigens im Maßstab 1:40 einer echten Wäscheklammer nachempfunden ist, ersteigern möchte, muss dafür ein Mindestgebot von 100 Euro auf den Tisch legen. Den Transport zum neuen Besitzer organisiert das Werkstattprojekt, jedoch nicht die Aufstellung. Doch die sei, so erklärt Edgar Ruhm, mit zwei Einschlaghülsen im Boden schnell erledigt.  Gebote können bis zum 31. Mai per E-Mail (edgar.ruhm@leb.de) sowie unter Telefon 04222/9 46 25 91 abgegeben werden.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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