Landkreis In der Handball-Regionsoberliga der Frauen hat der TSV Ganderkesee durch einen klaren Heimsieg im Topspiel gegen die TS Hoykenkamp seine Spitzenposition eindrucksvoll verteidigt.

TSV Ganderkesee - TS Hoykenkamp 27:18 (14:6). Im Vorfeld war ein so deutlicher Sieg des TSV nicht zu erwarten, denn dem Tabellenführer fehlten drei Spielerinnen und drei weitere gingen gesundheitlich angeschlagen in diese wichtige Begegnung. Trotzdem setzten die Gastgeberinnen die Vorgaben ihres Trainers Marc Voßhans in den ersten 30 Minuten fast perfekt um. Die Abwehr wurde zum Prunkstück und hatte den gegnerischen Angriff komplett im Griff. Gelang den Gästen trotzdem einmal ein Torwurf, scheiterten sie immer wieder an der gut aufgelegten Keeperin Anja Munderloh. Bis zum 2:2 tasteten sich beide Mannschaften in der Anfangsphase noch ab, dann gab die Voßhans-Sieben richtig Gas und setzte sich über 9:5 bis zur Pause schon mit acht Treffern ab. Auch im zweiten Abschnitt nutzte der TSV-Angriff weitere Chancen, und nach Treffern von Nicole Oldiges, Heike Wehrenberg, Katja Schmertmann und Janina Grothaus war die Partie beim Stand von 20:8 (40.) bereits entschieden. Zwar konnte die Turnerschaft nach kleinen Abstimmungsproblemen in der Ganderkeseer Deckung noch einige Treffer erzielen und zwischenzeitlich auf 12:20 verkürzen, doch zu mehr reichte es an diesem Tag nicht.

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg II - SV Eintracht Wiefelstede 24:21 (11:12). Mit diesem wichtigen Heimerfolg vergrößerte die HSG den Abstand zu den Abstiegsrängen. Nach ausgeglichenem Beginn gab es im Team der Landkreislerinnen zunächst einen richtigen Blackout, und Wiefelstede zog auf 8:3 davon. Danach fand die HSG langsam wieder in die Spur und kämpfte sich mit großem Einsatz auf ein Tor heran. Nach Wiederbeginn übernahmen die Gastgeberinnen dann das Kommando und holten sich die erste Führung, doch blieb das Spiel bis zum 17:16 (40.) weiterhin völlig ausgeglichen. Dann erhöhten die Bookholzbergerinnen das Tempo, nutzten aus einer sicheren Deckung ihre Chancen im Angriff konsequent und setzten sich vorentscheidend auf 23:17 (53.) ab.

DSC Oldenburg - TSG Hatten-Sandkrug II 20:20 (8:9). Das Remis beim Tabellenletzten musste am Ende als gerecht bezeichnet werden. Die erste Hälfte gehörte zunächst den Gastgeberinnen, weil die TSG in der Deckung nicht aggressiv genug agierte und auch im Angriff die Chancen nicht nutzte. So übernahm der DSC mit 4:1 eine klare Führung. Doch langsam kamen auch die Gäste ins Spiel, und nach dem 4:4 ging es in einen offenen Schlagabtausch. Auch nach dem Seitenwechsel stand die Deckung der Gäste sicher, besonders Torhüterin Fenja Schwark erwies sich mit etlichen guten Paraden als großer Rückhalt und sorgte so dafür, dass die TSG einen knappen Vorsprung verteidigen konnte. Doch vergaß man diesen auszubauen, denn mehrere hochkarätige Chancen konnte das Team um Goalgetterin Melissa Eggers nicht im gegnerischen Kasten unterbringen. Am Ende wurde es noch dramatisch: Beim Stand von 20:20 hatten beide Teams die Chance auf den Siegtreffer. Mit einem abgewehrten Siebenmeter hielt Fenja Schwark der TSG den Punkt fest.

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