Ganderkesee Die SG Ganderkesee/Vechta ist nur teilweise erfolgreich in das Schachjahr 2018 gestartet. Immerhin konnte die Spielgemeinschaft nach zwei Niederlagen gegen die SF Quakenbrück und die SG Aurich das Auswärtsspiel in Neubruchhausen mit einem deutlichen 6,5:1,5 Sieg beenden und damit ein Abrutschen in die Abstiegszone der Bezirksliga abwenden.

Der Reihe nach: In der dritten Spielrunde erwies sich der Tabellenführer SF Quakenbrück als unüberwindbare Hürde, zumal mit Janfried Michael der Spitzenspieler des SC Ganderkesee kurzfristig absagen musste und nicht ersetzt werden konnte. So blieb es Mannschaftsführer Gerold Ahlers vorbehalten, mit einem Remis die totale Pleite des Ganderkeseer Teils der Spielgemeinschaft zu verhindern. Boris Belegradek und Arnold Rodiek hatten ihre Partien verloren. Emil Prel aus Vechta verteidigte seine makellose Bilanz und fuhr den dritten Sieg an Brett 5 ein, während Dirk Schmidt an Brett 1 das dritte Remis in Folge erzielte. Am Ende hatte Quakenbrück mit 6:2 gewonnen.

Zu Hause gegen die SG Aurich rechneten Ganderkeseer und Vechtaer mit einem Sieg, aber mit Dirk Schmidt, Boris Belegradek, Christoph Rauber und Gerold Ahlers musste gleich die halbe Mannschaft eine Niederlage quittieren. Grund waren individuelle Fehler, teilweise schon in der Eröffnung. Einzig Janfried Michael errang an Brett 2 einen konzeptionell schön herausgespielten Sieg, während Emil Prel einen kampflosen Punkt gewann, weil der Gegner nicht erschienen war. Den Endstand von 3:5 stellte Rainer Hellmann mit einem Remis her.

Mit dem nächsten Gegner, TSV Neubruchhausen, hatte der Schachclub Ganderkesee noch eine Rechnung offen, denn in der Bezirksklasse hatte es dort die einzige Niederlage der Meister-Saison 2015/16 gegeben. Diesmal standen die Vorzeichen günstiger. Keine der acht Partien ging verloren, und erstmals war der Beitrag der Ganderkeseer mit 3,5 Zählern höher als die drei Punkte der Schachfreunde aus Vechta. Verantwortlich dafür waren Boris Belegradek und Gerold Ahlers mit relativ schnellen Siegen, während Janfried Michael und Arnold Rodiek etwas länger kämpfen mussten. Dirk Schmidt an Brett 1 mit Dauerschach und Rainer Hellmann an 7 kamen ebenfalls zu einem halben Punkt, während Emil Prel erwartungsgemäß den fünften Sieg einfuhr und auch Christoph Rauber sicher gewann.

Zuletzt spielte nur noch Arnold Rodiek an Brett 4. Er war schon im Nachteil, aber dann nahm die Partie eine kuriose Wendung: Sein Gegner zog die Dame, hatte sie aber noch nicht losgelassen. Er wollte den Zug dann noch einmal überdenken und die Dame zurück stellen. Aus Versehen setzte er sie aber auf ein anderes Feld, wo sie ersatzlos geschlagen werden konnte und damit die ganze Partie verloren ging. Manchmal ist Schach eben nicht nur das Spiel der Denker, sondern auch das Spiel der Irrenden.

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