Ganderkesee Unverhofft kommt oft – das erlebte der Schachclub Ganderkesee am dritten Spieltag der Bezirksliga: Beim Tabellendritten SF Quakenbrück, der die ersten beiden Partien gewonnen hatte, rechneten sich die Ganderkeseer von vornherein nicht viel aus – zumal sie selber zuletzt gegen den Überflieger der Staffel aus Esens klar mit 2,5:5,5 verloren hatten.

Aber es kam anders in Quakenbrück: Nach rund drei Stunden Spielzeit waren bereits fünf der acht Partien beendet – und alle gingen remis aus. Dirk Schmidt, Janfried Michael, Boris Belegradek, Christoph Rauber und Rainer Hellmann sorgten damit für das zwischenzeitliche 2,5:2,5.

Dann schlug die große Stunde von Gerold Ahlers, der sonst eher eine sichere Spielweise bevorzugt. Er setzte seinen Gegner, der mit einer wesentlich höheren Wertungszahl angetreten war, von Beginn an unter Druck und entschied die Partie mit einem Bauernsturm gegen den gegnerischen König.

Thomas Schmalstieg einigte sich mit seinem Gegner trotz etwas besserer Stellung auf ein Remis, so dass der SCG den Kampf beim Stand von 4:3 nicht mehr verlieren konnte. Emil Prel genügte für den Gesamtsieg schon ein Remis. Sein Gegner indes musste bedingungslos auf Gewinn spielen – und kam dabei unter die Räder.

Nach dem 5:3-Erfolg liegt der Schachclub Ganderkesee in der Tabelle mit Quakenbrück gemeinsam auf dem vierten Rang. Der soll nun im letzten Punktkampf des Jahres in Papenburg möglichst gehalten werden.

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