Ganderkesee Zum Ausklang des Kalenderjahres und kurz vor der besinnlichen Zeit haben sich die HSG Hude/Falkenburg und die dritte Mannschaft des VfL Oldenburg am dritten Advent noch voll auf den Handballsport konzentriert. Die beiden Handball-Oberligisten lieferten sich in Ganderkesee ein lebhaftes Derby. Bei ihrem Heimdebüt musste Kim Sanders mit ihrem Team den Gästen den Vortritt lassen – die Partie endete mit einer deutlichen 24:33 (13:17)-Niederlage der HSG.

„Es war eine kollektiv schlechte Leistung. Wir hatten überhaupt keinen Zugriff“, sagte HSG-Trainer Lars Osterloh. Im Spiel eins ohne die schwangere Torjägerin Mareike Zetzmann, die folglich auch für den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird, war laut Osterloh „einfach der Wurm drin“. In der Anfangsphase war die junge VfL-Kreisläuferin Marion Schepers sofort auf Betriebstemperatur und setzte mit dem 0:1 nach 61 Sekunden den ersten Treffer. Auf der anderen Seite konterte Lisa Maus und markierte im direkten Gegenzug das 1:1. Eine Viertelstunde lang blieb das HSG-Team am Drücker und gestaltete die Begegnung ausgeglichen – Lisa Maus brachte Hude/Falkenburg zu dem Zeitpunkt mit 7:6 in Führung (16.). Danach kam allerdings ein fataler Bruch ins Huder Spiel. Vier Gegentore in Serie zum 7:11 (22.) stellten frühzeitig die Weichen zugunsten Oldenburgerinnen. Bis zur Halbzeit änderte sich an der Differenz nichts mehr – 13:17.

Die Zuschauer in der gut besuchten Sporthalle am Steinacker hofften nach der Halbzeit vergeblich auf eine Aufholjagd ihrer Schützlinge. Direkt nach Wiederbeginn traf Maya Janßen zum 13:18 (31.). Nur kurzzeitig kam Hude/Falkenburg noch einmal in die Nähe des VfL, als Maike Deeben mit einem verwandelten Siebenmeter zum 16:20 (37.) und Malin Blankemeyer zum 17:20 (38.) eine Mini-Serie vorlegten.

Von dem Doppelschlag der HSG ließ sich der VfL aber nicht aus der Bahn werfen. Im Gegenteil: Nur wenige Minuten später war die Partie im Grunde entschieden, als auf der Anzeigetafel ein 17:24 (43.) leuchtete. Auch in der Endphase war der Torhunger des VfL Oldenburg noch längst nicht gestillt. Die Osterloh-Truppe kassierte nach überraschend einseitigen 60 Minuten eine deftige Heimklatsche.

Beste Werferinnen aufseiten der HSG Hude/Falkenburg waren Lisa Maus und Maike Deeben mit jeweils sechs Toren, Lisa-Marie Hillmer traf viermal ins Schwarze. Neuzugang Kim Sanders hinterließ gegen ihren Ex-Verein einen soliden Eindruck, kam im Rückraum phasenweise in der Mitte zum Einsatz, blieb aber ohne Treffer.

Für das Landkreis-Aushängeschild geht es nach den jüngsten beiden Niederlagen mit 12:12 Punkten nur als Tabellenachter in die Winterpause. Weiter geht es am 11. Januar mit dem Auswärtsspiel gegen den TV Oyten II.

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