Ganderkesee Die digitale Temperaturanzeige an der Wand zeigte 22 Grad Wassertemperatur – die gefühlte Temperatur im Schwimmerbecken des Ganderkeseer Freibades lag aber offenbar spürbar darunter. Das laute Kreischen vor allem der jüngeren Mitglieder von DLRG und Schwimmverein nach dem Premieren-Sprung in die neue Saison und die rasche Rückkehr zum Beckenrand ließen jedenfalls erahnen, dass das Baden unter freiem Himmel am Sonnabendnachmittag noch ein recht kühles Vergnügen war.

Aber die Zeremonie hat eben Tradition in Ganderkesee: Wie immer zum Start in die Freibad–Saison trugen Mitglieder der beiden Vereine Wasser aus dem Hallenbad in Eimern, Flaschen und Gießkannen zum Freibad, gossen es ins Becken – und sprangen dann hinein. Entgegen der langjährigen Tradition wurde der Wasser-Marsch diesmal allerdings nicht vom Spielmannszug Ganderkesee begleitet. „Wir haben stattdessen unterwegs gesungen“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler.

Bäder- und Sauna-Geschäftsführer Henry Peukert begrüßte die rund 70 Vereins-Mitglieder und räumte ein: „Die Temperatur ist noch nicht so, wie wir es wünschen.“ Das sollte am Sonntag, als das Bad auch für die Öffentlichkeit geöffnet wurde, aber schon besser sein.

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Damit hat an diesem Wochenende die letzte Saison im alten Freibad begonnen. Im kommenden Jahr bleibt die Anlage am Heideweg komplett geschlossen, Becken und Technik werden dann grundlegend modernisiert und umgebaut. Auch der Umkleidebereich wird vergrößert und ein Anbau mit einem Kursbecken errichtet. 8,5 Millionen Euro hat die Gemeinde für das Großprojekt veranschlagt. In der nächsten Woche, so Peukert, sollen die ersten Arbeiten ausgeschrieben werden. Gleich nach dem Saisonende am 1. September geht es los.


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Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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