Ganderkesee /Bad Zwischenahn Im einzigen Spiel der Handball-Regionsoberliga an diesem Wochenende kassierte der TSV Ganderkesee beim bisher noch punktlosen Tabellenletzten VfL Bad Zwischenahn eine herbe 20:30-Klatsche. Damit bleibt der TSV in der unteren Tabellenhälfte hängen. Für TSV-Coach Christoph Kannenberg war es eine ärgerliche Niederlage: „Entscheidend war der hohe 9:16-Rückstand zur Pause, als wir in den letzten fünf Minuten überhaupt nicht mehr im Spiel waren und in rascher Folge noch vier Gegentreffer kassierten.“

Dabei hatte sich das Kannenberg-Team einiges vorgenommen. Der Hauptgrund für diese klare Niederlage war allerdings schnell gefunden: Neben insgesamt elf Holztreffern nutzten die Gäste einfach nicht ihre Chancen gegen den gut agierenden VfL-Keeper Fabian Heike. Auch waren die TSV-Außenspieler zu harmlos. So blieb die Hauptlast bei den Rückraumspielern um Goalgetter Michael Uken hängen. Da sich aber Tobias Petrick schon frühzeitig mit der dritten Hinausstellung in der 20. Minute verabschiedete und sich zudem ein weiterer Akteur verletzte, hatte der TSV-Coach kaum noch Alternativen auf der Bank. Dann folgte der Ganderkeseer Knackpunkt mit den fünf Minuten vor der Pause, als nach Maik Petricks 9:12 bis zur Sirene nichts mehr gelang.

In der zweiten Hälfte bemühten sich die Gäste um Strukturen im Angriffsspiel. Die Deckung der Kannenberg-Sieben stand phasenweise sicherer und auch im Angriff wurden nun die Chancen besser herausgespielt, so dass man wiederholt mit zwei Toren in Folge den Rückstand zwischenzeitlich verkleinerte. Dass es nicht zur Aufholjagd reichte, lag an den erfolgreichen Kontern der Ammerländer. „Dazu fehlten mir einfach die Alternativen“, beklagte Kannenberg seine dünne Personaldecke. Nachdem der TSV Mitte der zweiten Hälfte durch Michael Uken noch einmal auf 16:23 verkürzte, setzte Bad Zwischenahn konsequent nach. Die Gäste konnten nicht mehr Schritt halten. In den finalen drei Minuten schraubten die Ammerländer das Ergebnis auf zehn Tore hoch.

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