LANDKREIS LANDKREIS/GF - Mal scheint die Sonne, und mal fallen dicke Schneeflocken vom graubedeckten Himmel Neerstedts. So schnell wie das Wetter ändert sich derzeit auch das Seelenleben des TV Neerstedt in der Handball-Oberliga. Nach den verheißungsvollen Auftritten gegen Cloppenburg (24:23) und dem passablen 28:35 bei Spitzenreiter Barnstorf/Diepholz brechen nun die Endspiel-Wochen für das Team von Trainer Dirk Franke an. Den Auftakt macht am Sonnabend (19.30 Uhr) die Partie gegen den Tabellendrittletzten ATSV Habenhausen II.

„Ein wichtiges Spiel mit ungewissem Ausgang", sagt TVN-Betreuer Thomas Meier über das Kellerduell. Denn er weiß: Nach turnusmäßig erfolgreichen Heimspielen folgte auswärts häufig ein Leistungsabfall. Aufkommende Euphorie wurde so im Keim erstickt. Doch zur rechten Zeit waren die Franke-Schützlinge stets hellwach.

Die Vorzeichen stehen demnach günstig, denn zu Hause fuhr Neerstedt elf der bisher 16 Punkte ein. Und auch die Auswärtsstatistik des ATSV spricht für einen Heimerfolg, denn Habenhausen war erst zweimal in der Fremde erfolgreich. Aus den vergangenen zehn Einsätzen ging Habenhausen nur zweimal als Sieger hervor. In fremder Halle ist die Regionalliga-Reserve des ATSV seit dem 30. Oktober ohne Sieg. Es deutet also alles auf einen doppelten Punktgewinn für Neerstedt hin, wenn da nicht das 27:31 aus dem Hinspiel wäre.

Doch der erste Vergleich ist Schnee von gestern. Habenhausen plagen erhebliche Verletzungssorgen. Allen voran Rückraumspieler Dirk Müller ist kaum zu ersetzen. Insgesamt füllen vier Stammkräfte das ATSV-Lazarett. Gästetrainer Hartmut Engelke, der jede Woche in mühsamster Puzzlearbeit seinen Kader neu formieren muss, ist nicht zu beneiden.

Etwas besser geht es in dieser Hinsicht Dirk Franke, wenngleich ihm mit Tomislav Delinac ebenfalls ein gestandener Rückraumschütze fehlt. Ungewiss ist noch der Einsatz von Carsten Brinkmann, der weiter an einer Armverletzung laboriert. Torhüter Maik Haverkamp geht grippegeschwächt ins Match. Für Leben auf der zuletzt in Barnstorf mit Christoph Brandes notdürftig besetzten linken Seite könnte der wieder genesene Marcel Biedermann sorgen. Aber auch Brandes, der in Barnstorf vier Tore markierte, wäre eine Alternative.

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