WILDESHAUSEN Ereignisreiche Minuten beim 3:3-Unentschieden zwischen den Bezirksliga-Fußballern des VfL Wildeshausen und des VfL Oldenburg II: Es läuft die 60. Spielminute. Kurz zuvor hatte das Team von Trainer Jürgen Gaden auf eigenem Platz das 2:1 erzielt. Nach einem Pressschlag landet der Ball bei Wildeshauser Torjäger Marco Gruel, der den Ball mit viel Einsatz über die Linie drückt.

Was dann kommt, war für die Zuschauer und den VfL-Trainerstab kaum zu begreifen: Das Heimteam drängt auf ein weiteres Tor. Aus dem Nichts fällt der Ausgleich: Der Oldenburger Fabian Gaden trifft im Nachschuss (60.), nachdem Wildeshausens Torhüter Philipp Hogeback seinen ersten Versuch noch glänzend pariert hatte.

Es wird hektisch. In der 65. Minute gibt Schiedsrichter Mirko Kornau Freistoß für Oldenburg. Hogeback, bislang ein guter Rückhalt, kann den anfliegenden Ball, bedrängt von einigen Oldenburger Spielern, nicht festhalten. Daniel Denker trifft zum unverdienten 3:2 für den Gast.

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„Das war unbegreiflich“, ist Wildeshausens Co-Trainer Peter Görke nach der Partie verärgert. „Ich weiß nicht, ob unser Torwart da irregulär angegangen wurde. Vielleicht hat uns heute in einigen wichtigen Situationen auch die nötige Konzentration gefehlt.“

Auch Oldenburgs Trainer Steffen Janssen sah bei seiner Mannschaft Schwächen: „Einige waren zu selbstzufrieden. Wildeshausen hat mehr gewollt. Mit dem Unentschieden sind wir gut bedient.“ Dabei hatte sein Team stark begonnen. Zwar bleiben Chancen auf beiden Seiten in der ersten Hälfte Mangelware. Dennoch ist der Gast technisch überlegen und drängt die Wildeshauser in die eigene Hälfte. Die versuchen sich erfolglos mit hohen Bällen Luft zu verschaffen.

In der 35. Minute gibt es Freistoß für Wildeshausen. Sascha Goerke schaltet schnell: Sein Ball fliegt von halblinks in den Strafraum, noch bevor sich der Gegner sortiert hat. Aus kurzer Distanz erzielt Marco Gruel das 1:0. Jetzt drängt die Gaden-Elf. In der 44. Minute scheitert Daniel Pasker mit einem schönen Volley-Schuss an Torhüter Adrian Matthäi.

Noch kurioser das 1:1. In der 52. Minute lenkt Schiedsrichter Kornau einen Ball zum Oldenburger Stephan Reinken ab, der eiskalt verwandelt. Wildeshausen steckt nicht auf und geht in der 57. Minute erneut in Führung. Dann folgen die fünf verrückten Minuten, die dem Gast die Führung bescheren.

Danach rennt Wildeshausen an. In der 79. Minute fällt das erlösende 3:3, erneut durch Marco Gruel, der bei einem vom Torwart abgeblockten Ball schön nachsetzt. In der 88. Minute verpasst der Torjäger den Siegtreffer um Zentimeter. „Es wäre mehr drin gewesen“, ärgert sich Görke. Mit der Leistung sei er dennoch zufrieden. Wermutstropfen für Wildeshausen: Kai Schmale musste verletzt ausgewechselt werden. Möglicherweise wird er in den nächsten Spielen fehlen.

Tim Gelewski Agentur Hanz / Redaktion Jever
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