Fredenbeck /Sandkrug Hauke Rickels hatte es prophezeit: „Wir fahren nicht nach Fredenbeck, um uns da vorführen zu lassen. Wir wollen gewinnen.“ Diese Worte hatte der Trainer der Oberliga-Handballer der TSG Hatten-Sandkrug vergangenen Freitag gewählt. Rickels sollte sein Versprechen halten. Seine Schützlinge boten Samstagabend eine echte Handball-Gala und gewannen gegen den VfL Fredenbeck in der ehrwürdigen Geestlandhalle verdient mit 36:27 (16:16).

„An dieses Spiel werde ich mich sicher noch lange erinnern. Das war bärenstark von uns“, sagte Rickels hinterher. Man habe sich nicht beeindrucken lassen, was beim Blick auf den VfL-Kader schon mal passieren könne, erklärte der TSG-Coach. „Lars Kratzenberg, Jan Ehlers, Mikkel Thomsen – das sind für die Oberliga schon echte Starspieler“, sagte Rickels. Sein Team habe aber gemeinsam Lösungen gefunden, um diese Spieler einigermaßen in Schach zu halten.

Der Sieg alleine wäre schon ausreichend Grund zum Feiern gewesen. Aber es gab noch einen weiteren. Den vielleicht wichtigeren Grund: Nach zehn Monaten feierte Keno Lücken sein Comeback im TSG-Trikot. Der Rückraumspieler hatte erhebliche Probleme mit der linken Schulter. „Er hat uns stärker gemacht. Das war von jetzt auf gleich ganz großes Kino“, lobte Rickels. Die Zahlen belegen das: Lücken war mit acht Treffern direkt bester Schütze seiner Farben.

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In der ersten Halbzeit lieferten sich die Teams einen offenen Schlagabtausch. Als sich Tjark Sauer nach 20 Minuten am Fuß verletzte, wurde Henk Braun eingewechselt. „Wir haben in der Folge immer einen Auftakt inszeniert und danach mit zwei Kreisläufern gespielt. Dadurch hatten auch unsere Rückraumspieler mehr Platz“, erklärte Rickels seine taktische Ausrichtung. Hinten hielten Till Schinnerer und Robert Langner die Zügel fest in der Hand, im Tor wusste speziell Bo Rackemann zu gefallen. Ein 7:0-Lauf vom 18:18 zum 25:18 für die TSG sorgte für die Entscheidung, wobei Rickels anmerkte, dass der VfL bis zum Ende gekämpft hat.

Die TSG hat ein Signal gesendet, ein deutliches Lebenszeichen. Bereits am kommenden Freitag empfangen Rickels und Co. den Elsflether TB. Der ist seit gestern wieder Letzter. „Da wollen wir nachlegen“, so der TSG-Trainer.

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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