HUDE Es war ein bisschen so wie bei der Uefa im schweizerischen Nyon, wenn die Gruppen für Europa-League und Champions-League ausgelost werden. Im Sitzungssaal des Huder Rathauses wurden am Dienstagvormittag die Mannschaften für das Betriebsfußballturnier der Gemeine Hude am Sonntag, 11. März, eingeteilt – Glücksfee spielte dabei wie immer Verwaltungsmitarbeiterin Gunda Wieting.

Die Reihenfolge, in der sie die Team-Lose aus dem Siegerpokal zog, hatte es in sich: So wird es bereits in der Vorrunde in der Gruppe B zu einem Aufeinandertreffen der Vorjahresfinalisten DRK und Deutsche Post kommen. Vor einem Jahr hatten die Postler mit einem knappen 3:2-Erfolg die Oberhand behalten.

Den beiden Turnierfavoriten wurden in der Gruppe B die Firma Labom, die Reservistenkameradschaft, die Volksbank und die Oberschule zugelost. Die Volksbank zählte bereits in früheren Turnierjahren zu den Teilnehmern, die Oberschule – angekündigt ist ein Lehrerteam – tritt erstmals an.

Als „sehr ausgeglichen“ wertet Turnierorganisator Roland Arndt die Zusammensetzung der Gruppe A: Erstmals in der Turniergeschichte kommt es zum Duell der Zeitungen: Die NWZ  trifft auf das Delmenhorster Kreisblatt. Der Verein Kinderaugen, die Firma Amazone, deren Team wie immer zum Favoritenkreis zählt, die Feuerwehr Hude und das Team der Geschäftsleute komplettieren Gruppe A.

Nach dem Anmelderekord mit 20 Mannschaften im Jahr 2010 ist das Turnier diesmal nur mit zwölf Teams besetzt. Arndt bedauert die zahlreichen Absagen, denn „je weniger Teams am Start sind, desto weniger Zuschauer sind in der Halle“. Entsprechend geringere Einnahmen hat der Verein Kinderaugen, der einen „Riesen-Aufwand“ betreibt, wiederum für das leibliche Wohl der Spieler und Gäste sorgt und eine Tombola veranstaltet. „Zwölf Mannschaften sind auf Dauer zu wenig“, sagt Arndt. Für die Zukunft überlegt er, auch aus den Nachbargemeinden Mannschaften einzuladen. Anfragen habe es auch diesmal gegeben.

Das abgespeckte Teilnehmerfeld führt dazu, dass die 30 Vorrundenspiele in der Halle am Huder Bach von sieben auf acht Spielminuten verlängert werden. Nach der bis 14.15 Uhr andauernden Gruppenphase wird es bis zum Beginn der Viertelfinalspiele eine etwa 20-minütige Pause geben, die von der Linedance-Gruppe „Heel Jacks“ überbrückt werden soll. Das Endspiel ist für 16.15 Uhr vorgesehen – eine Stunde eher als in den vergangenen Jahren. Die Siegerehrung nimmt Bürgermeister Axel Jahnz vor.

Hauptorganisator Roland Arndt findet es „schade, dass die Gemeinde als Veranstalter nicht in der Lage ist, eine eigene Mannschaft zu stellen.“ Er überlegt daher, nach 22 Jahren seine Aufgabe abzugeben, so sich ein Nachfolger findet.

Schon jetzt wird es laut Arndt ein „Turnier der Abschiede“ werden: Die beiden Schiedsrichter Gerhard Prescher und Hans Rüthemann haben angekündigt, letztmals pfeifen zu wollen. Nicht mehr dabei ist zu Arndts großem Bedauern Hallensprecher Roland Bork – er wird allerdings durch seinen Sohn vertreten.

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