Pomerode /Landkreis Mission erfüllt: Als Doppelweltmeister kehren die Faustball-U-18-Nationalmannschaften aus Pomerode in Brasilien zurück – eine Reise mit ganz besonderen Erinnerungen, die den Spielern noch lange im Kopf bleiben dürften:

Ein Hexenkessel

„Als wir zum Endspiel eingelaufen sind war das absolutes Gänsehautfeeling. Und als wir die Mütter gesehen haben, die vor Stolz geweint haben, da wurde die Gänsehaut noch stärker“, berichten Rika Meiners und Karen Kläner (beide TV Brettorf) von ihrem Endspiel gegen Österreich. „Nach dem letzten Punkt haben sich alle Spielerinnen mit Tränen in den Augen auf unsere Angreiferin Jacqueline und mich gestürzt“, erklärt Karen. „Es ist irgendwie unbeschreiblich, Weltmeister zu sein. Uns fehlen immer noch die Worte. Heute Nacht haben wir mit der Goldmedaille um den Hals geschlafen“, berichten Rika und Karen.

Unbeschreiblich sei auch die Atmosphäre beim Endspiel der Jungen gewesen. „Das gesamte Stadion war im Finale für Brasilien und hat einen Höllenlärm gemacht. Aber wir konnten zusammen mit den Eltern und Namibianern so gut es ging dagegen halten“, erinnern sich Rika und Karen. Eine Menge Adrenalin haben auch die Jungs auf dem Feld ausgeschüttet:

„Es war natürlich einmalig. Sowas erlebt man nicht alle Tage – Gänsehautfeeling pur. Wir wussten aus dem Vorrundenspiel, dass Brasilien ein ganz starker Gegner ist und wir so ein Spiel ganz schnell verlieren können. Wir sind aber gut und ruhig ins Spiel reingekommen. Es war ein Auf und Ab“, sagt Arne Grotelüschen (Ahlhorner SV).

„Wir fingen im ersten Satz ganz stark an und gewannen diesen auch ziemlich zügig. Im zweiten Satz ließ die Konzentration ein wenig nach und wir lagen ganz schnell hinten“, erinnert sich Rico Lüdtke. Am Ende ging das Spiel knapp mit 3:1 für Deutschland aus. Die Spieler konnten kaum begreifen, dass sie gerade Weltmeister geworden waren:

„Hätten wir ein paar Fehler mehr gemacht, dann wäre das Spiel ganz anders ausgegangen. Die Spannung war auf jeden Fall das ganze Spiel über da. Bei jedem Ballwechsel, egal wie es stand. Ich habe pure Freude gespürt und die Nervosität ist abgefallen. Ich kann das noch gar nicht so richtig realisieren. Das fühlt sich auf jeden Fall gut an.“, sagt Arne Grotelüschen.

Unglaubliches Gefühl

„Ich habe es noch gar nicht so richtig realisiert, das wird dann wohl in der kommenden Woche passieren“, erinnert sich Rico Lüdtke (Ahlhorner SV). Eines steht aber für alle Beteiligten fest: Die Reise-Vorbereitungszeit von einem Jahr hat sich gelohnt. Zur Belohnung wird nun weltmeisterlich gefeiert.

Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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