Hude Die Fußballer des FC Hude sind bei ihrer Rückkehr auf Bezirksebene leer ausgegangen. Die Huder verloren am Freitagabend das Auftaktspiel in der Bezirksliga gegen den äußerst starken Mitaufsteiger BW Bümmerstede auf eigenem Platz mit 1:4 (1:2).

Die eventuell noch vorhandene Aufstiegseuphorie der Huder Fans bekam bereits in der neunten Spielminute einen Dämpfer, als die Abseitsfalle des FC nicht zuschnappte und Marvin Krone das 0:1 schoss. Keeper Stefan Hilgenberg war in dieser Szene völlig chancenlos. Anschließend wurden die Platzherren in einer flotten Begegnung aber stärker und kamen durch einen direkt verwandelten Freistoß von Ole Schöneboom zum verdienten Ausgleichstreffer (26.). Auch danach blieb die Mannschaft von Trainer Steffen Janßen am Drücker und war dem 2:1 näher als die Gäste. Doch ein Fehlpass im Mittelfeld bescherte Bümmerstede einen Konter, den Rüstem Ersu eiskalt zum 1:2 abschloss (39.).

„Es waren vor allem individuelle Fehler, die zu Gegentoren geführt haben. Bümmerstede war letztendlich einen Tick cleverer als wir“, resümierte Janßen. Vor allem die beiden Stürmer Ersü und Mascholino Dusbaba ließen immer wieder ihre höherklassigen Erfahrungen aufblitzen und stellten Hude vor Probleme. Als die Gastgeber dann auch noch zwei Minuten nach Wiederanpfiff mit dem 1:3 eine eiskalte Dusche erhielten, zeichnete sich die Heimniederlage bereits ab. Diesmal war es Dusbaba, der mit einem Freistoß aus 25 Metern – Marke Tor des Monats – direkt in den Winkel traf.

Spannend hätte es noch einmal werden können, wenn FC-Kapitän Cüneyt Yildiz in der 57. Minute etwas mehr Glück gehabt hätte. Doch er traf nach einem Eckball nur den Pfosten, mit dem folgenden Kopfball scheiterte Lucas Bischke. Mit ihrer Schlussoffensive hatten die Huder noch einmal Pech, als sie nach einem Yildiz-Freistoß einen Lattentreffer verzeichneten (89.). In der Nachspielzeit erzielte Simon Hopster dann das 1:4. Ein Sieg für Bümmerstede, der insgesamt durchaus verdient war, insgesamt aber um ein Tor zu hoch ausfiel.

„Bümmerstede war wirklich gut und abgezockter“, erklärte Janßen. Bei seiner Mannschaft vermisste er etwas die Zielstrebigkeit. „Wir haben teilweise im Mittelfeld Pässe gespielt, die nur drei anstatt 30 Stundenkilometer schnell waren.“

FC Hude: Hilgenberg – Hellemann (46. Hörnlein), Üzüm (76. Schmidt), Michels, Spohler, Liebsch, Holleboom, Yildiz, Schöneboom, Arciszewski (63. Sandau), Bischke.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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