Wildeshausen /Hude In der Fußball-Kreisliga gibt es seit Dienstagabend einen neuen Tabellenführer: Der FC Hude schob sich wie erwartet durch einen deutlichen 7:1 (3:0)- Heimsieg gegen RW Hürriyet auf Platz eins und löste dort den VfR Wardenburg ab. Im Spitzenspiel zwischen dem VfL Wildeshausen II und dem Ahlhorner SV setzte sich der VfL mit 4:1 (1:1) durch.

FC Hude - RW Hürriyet 7:1 (3:0). Die Huder haben jetzt die besten Karten im Kampf um die Meisterschaft. Die Mannschaft von Trainer Torsten Voigt kommt wie Wardenburg auf 49 Punkte, hat aber immer noch ein Spiel weniger absolviert und weist bereits das bessere Torverhältnis auf. „Natürlich soll die Tabellenführung jetzt keine Momentaufnahme sein, aber wir haben noch viel Arbeit und einige schwere Spiele vor uns“, hielt FC-Pressesprecher Mario Klostermann den Ball flach.

Im Nachholspiel traten die Gäste aus Delmenhorst mit ihrem letzten Aufgebot an, Trainer Mete Döner musste sich sogar selbst als Spieler in der zweiten Halbzeit einwechseln. Dementsprechend einseitig verlief die Begegnung, die Hude bei etwas mehr Konsequenz und besserer Chancenverwertung noch höher hätte gewinnen können.

Den Torreigen eröffnete Tolga Üzüm nach Vorarbeit von Ole Schöneboom bereits in der dritten Spielminute. Üzüm (23.) und Schöneboom (31.) waren es auch, die das Ergebnis auf 3:0 schraubten. Nach der Pause traf der eingewechselte Julian Arciszewski zum 4:0 (54.), danach passierte lange Zeit nichts. In der turbulenten Schlussphase erzielte erst Sven Hörnlein mit einem Doppelpack binnen 60 Sekunden das 5:0 und 6:0 (86.), dann kam Hürriyet durch Burak Sonuvar zum Ehrentreffer (89.). Für den Endstand sorgte erneut Hörnlein mit seinem dritten Tor (90.).

VfL Wildeshausen II - Ahlhorner SV 4:1 (1:1). In der ersten Halbzeit boten die Teams ein eher schwaches Spiel. Die Gäste, die zuvor sechs Siege in Folge eingefahren hatten, gingen durch Till Ohlhoff nach Pass von Sören Schröder (23.) in Führung. Für den A-Jugendlichen, der in der Winterpause von BW Bümmerstede kam, war es der erste Saisontreffer im Ahlhorner Trikot.

Doch die Freude darüber währte nur fünf Minute, dann glich Timo Höfken mit einem platzierten Linksschuss in den Winkel für den VfL aus. „In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme in der Viererkette, das war im zweiten Abschnitt deutlich besser“, berichtete VfL-Trainer Arend Arends. Bei der Chancenverwertung waren die Wildeshauser eiskalt, Nico Krumdiek (49.), Tobias Kern (72.) und Höfken (83.) machten den Heimsieg perfekt. „Verdient, aber etwas zu hoch“, kommentierte Arends das Endergebnis.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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