Eversten /Hude Mit seinem 13. Saisonsieg hat sich der FC Hude in der Fußball-Bezirksliga auf den sechsten Tabellenplatz verbessert. Beim TuS Eversten gewann das Team von FC-Trainer Lars Möhlenbrock am Dienstagabend souverän mit 3:1 (2:0). Die Platzherren müssen sich derweil langsam aber sicher mit dem Thema Kreisliga auseinandersetzen. Auch wenn für den Tabellen-14. rechnerisch der Klassenerhalt noch möglich ist, wird es immer schwerer, dieses Ziel zu verwirklichen.

Eversten begann forsch und hatte nach acht Minuten die erste gute Möglichkeit, die Stephan Schönberg aber nicht verwerten konnte. Anschließend gab es sogar eine Doppelchance für den TuS. Hudes Schlussmann Timo Hertlein wehrte aber zuerst einen weiteren Schönberg-Schuss ab, und auch den zweiten Versuch durch Lars van der Spek parierte Hertlein. Auf der anderen Seite schockte Nico Faulhaber die Oldenburger mit der Huder Führung (10. Minute). „Vorher wurde jedoch ein klares Foulspiel gegen uns nicht gepfiffen“, monierten die Gastgeber. Eversten war trotzdem weiterhin gut im Spiel, „was fehlte, war nur die Genauigkeit“, sagte Co-Trainer Uwe Ropers. Hude sei immer durch Konter gefährlich geworden.

Eine weitere Torchance der Oldenburger durch Ingmar Peters konnte FC-Keeper Hertlein wieder parieren. In der Folge vertändelten die Gastgeber einmal den Ball, Jannik Meyer nutzte die Situation und erzielte das 2:0 für den FC Hude (35.). „Dem Spielverlauf nach war unsere 2:0-Führung zur Pause schon glücklich“, gab Möhlenbrock zu. „Eversten hat mehr investiert als wir, läuferisch und kämpferisch. Wir haben dafür unsere Chancen brutal effektiv genutzt“, so der FC-Coach.

In der Kabine schworen sich die Platzherren noch einmal ein, erwischten allerdings einen absoluten Fehlstart mit dem Treffer zum 0:3 durch Marko Schrank, der eine Flanke des eingewechselten Ninos Yousef verwertete (48.). Erst kurz vor Schluss kamen auch die Oldenburger zu ihrem Tor. Eine Hereingabe von Rene Auen vollendete Ingmar Peters per Fallrückzieher zum 1:3. „Ein schönes Tor“, bestätigte Möhlenbrock. Seine Elf musste ab der 75. Minute in Unterzahl agieren. Verteidiger Baris Sarikaya hatte sich verletzt und konnte nicht mehr weitermachen, doch hatten die Gäste bereits ihr Wechselkontingent ausgeschöpft.

„Hude hatte wenig Chancen, aber diese wurde konsequent genutzt“, fügte Uwe Ropers an. „Bei uns lief es phasenweise wirklich gut, nur haben wir unsere Chancen eben nicht nutzen können.“ Möhlenbrock sprach derweil seinem „Sechser“ Nils Grimmig ein Sonderlob aus. „Er war über 90 Minuten sehr stark und bestätigte erneut seine konstant gute Saison.“

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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