LANDKREIS Für ein perfektes Ende der Feldsaison sorgten zwei U-16Faustballteams aus dem Landkreis. In Bardowick wurden die Jungen des Wardenburger TV und die Mädchen des Ahlhorner SV Deutsche Meister (die NWZ berichtete). Außerdem wurde die ASV-Spielerin Reem Sammouri zur besten Spielerin der DM gewählt. In jeder Altersklasse waren bei der Bundesmeisterschaft 24 Mannschaften am Start.

Erster DM-Sieg für WTV

„Das war eine erstklassige Feldsaison“, jubelte der Wardenburger Trainer Torsten Büsselmann. Die U-14-Jungen hatten bei der DM in Wardenburg Bronze gewonnen, die U-14-Mädchen waren bei diesem Turnier Vizemeister geworden. Das U-16-Team krönte das mit dem ersten deutschen Meistertitel der WTV-Vereinsgeschichte.

In Bardowick spielten die WTV-Angreifer Julian Schödler, Kevin Büsselmann und Marek Wiechmann ihr Können gerade am Sonntag voll aus. In der Qualifikation zum Halbfinale wurde zur Freude der vielen angereisten Fans der VfL Kirchen mit 11:7 und 14:12 besiegt. Im Halbfinale gegen den VfL Kellinghusen wollte der WTV eine alte Rechnung begleichen. Vor zwei Jahren hatte er im DM-Endspiel gegen Kellinghusen verloren. In einer spannenden Partie setzte sich der WTV im letzten Satz verdient mit 11:6 durch. Den ersten hatte er gewonnen (11:9), den zweiten verloren (8:11). Im Endspiel war der WTV nicht zu stoppen. Der SV Armstorf wurde mit 11:6 und 11:5 vom Spielfeld gefegt.

In der Vorrunde am Sonnabend waren die Wardenburger zunächst nervös. Gegen den TV Lemwerder siegten sie zwar mit 11:1 und 11:9. Im Spiel gegen den TV Käfertal stimmte aber das Zusammenspiel zwischen der Abwehr Lennard Fischer, Hergen Otten und Julian Schödler noch nicht. Der WTV verlor mit 9:11, 14:12 und 9:11. Büsselmann sowie die Betreuer Florian Ehlers und Kalle Hörnlein mahnten mehr Konzentration an. Mit Sven Twiestmeyer wurde eine neue Variante in der Abwehr gewagt. Das zahlte sich aus, alle Akteure steigerten sich. Das Zusammenspiel im Angriff wurde in der Partie gegen den TuS Frammersbach besser, der WTV siegte mit 13:11 und 11:8. Im Spiel gegen den TV Ochsenbach ging es um Rang eins nach der Vorrunde. Die Wardenburger spielten stark, gewannen mit 11:9 und 11:5. Damit hatten sie den Gruppensieg und den Platz unter den besten Acht sicher.

Empfang in Wardenburg

Am Sonntag wurde das Team dann noch am Sportpark am Everkamp empfangen. Kurzfristig war ein kleine Party organisiert worden, um den ersten Deutschen Meistertitel zu feiern.

Die Ahlhornerinnen verteidigten den DM-Titel souverän. Sie gewannen während des Turniers alle acht Partie und gaben keinen Satz ab. „Die Mannschaft hat genau zum richtigen Zeitpunkt ihre Bestform erreicht“, freute sich Trainerin Edda Meiners über die glänzenden Leistungen ihrer Spielerinnen. Der ASV hatte sich als Vize-Landesmeister für das DM-Turnier qualifiziert. Der Landestitel war an den TSV Essel gegangen. Diese beiden Teams trafen in Bardowick bereits im Halbfinale aufeinander. „Das war das vorweggenommene Endspiel“, sagte Meiners über die auf hohem Niveau stehende Begegnung. Die Ahlhornerinnen lagen in beiden Sätzen von Beginn an vorn und ließen keinen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen (11:7, 11:4). Im Finale trafen sie dann auf Jahn Schneverdingen. Den ersten Satz gewannen sie mit 11:4, im zweiten wurde es dann spannend. Mit einem 12:10 sicherte sich der ASV den Titel.

ASV zeigt Biss

„Ich konnte auf acht gleichwertige Spielerinnen bauen. So war es möglich, konsequent durchzuwechseln, ohne dass wir schwächer wurden“, erklärte Meiners den souveränen Auftritt ihres Teams, das sich zudem als geschlossene Einheit präsentierte. „Alle hatten Biss“, lobte die Trainerin. Am Sonnabend sicherte sich der ASV souverän den ersten Platz in seiner Vorrundengruppe. Gegen den TSV Bardowick (11:2, 11:7), den TV Langen (11:3, 11:1), den TSV Schülp (11:6, 11:6) und den TV Käfertal (11:7, 11:6) gelangen souveräne Erfolge. Als Gruppenerster trafen die Ahlhornerinnen am Sonntag im Viertelfinale auf den TSV Breitenberg, den sie beim 11:6 und 11:8 ebenso bezwangen wie die folgenden beiden Konkurrenten.

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