LITTEL Die Sportfreunde (SF) Littel-Charlottendorf können auf eine lebendige Vergangenheit zurückblicken – und bei den Feiern zum 40. Vereinsgeburtstag gab es am Sonntagmorgen einen weiteren Höhepunkt. Eine Woche nach dem Jubiläumsball (die NWZ  berichtete) trafen sich die aktuellen und früheren Vorstandsmitglieder am Vereinsheim in Littel.

Der aktuelle Vorsitzende Wilfried Knoblauch begrüßte die Freunde und Gäste – und blickte auf die Vereinsgeschichte zurück. Die begann fast auf den Tag genau vor 40 Jahren: Am 25. Juni 1971 wurden die Sportfreunde in der Gaststätte Neuhaar gegründet. Nicht etwa der Fußball war das Aushängeschild und gab den Anstoß zu dieser Gründung. Alles begann mit der Gymnastikabteilung. Mit ihr konnte der Verein schon damals stolze 179 Mitglieder verzeichnen.

Ein Manko gab es jedoch: Die Sportler konnten weder eine eigene Halle noch einen Platz vorweisen. Deshalb wurde in Benthullen und Harbern oder sogar im Saal der Gaststätte trainiert. Die später hinzu gekommene „Knabenmannschaft“, die heutige E-Jugend, spielte auf dem alten Schulhof in Littel.

Der Verein wuchs weiter – und irgendwann keimte der Wunsch nach einer eigenen Sportanlage auf. Doch erst nach 18 Jahren fingen die Diskussionen und der Kampf dafür an. Schließlich genehmigte die Politik die Zuschüsse, und in Eigenleistung begannen die Mitglieder, die heutige Anlage aufzubauen.

Auch sportlich wurden die Litteler immer erfolgreicher. Ob Turngruppen oder Fußballabteilungen, inzwischen haben 30 Sportgruppen ihren festen Platz. Die Zahl der Mitglieder beläuft sich heute auf 600. Gastredner Hartmut Heinen, Vorsitzender des Niedersächsischen Fußballverbandes Oldenburg-Land, weiß das vielfältige Engagement der Mitglieder – ob im Vorstand, als Trainer oder Betreuer – zu schätzen. „Vor allem gilt mein Dank den Vorstands- und Vereinsmitgliedern, denn ohne sie wäre solch eine enorme Vereinsgeschichte überhaupt nicht entstanden“, sagte er am Sonntag.

Er bezeichnete dabei den amtierenden Vorsitzenden Knoblauch als „Urgestein“ der Sportfreunde. Dieser will seinen Chefsessel jedoch bald abgeben: Knoblauch sagte am Sonntag, dass er 2012 nach 40 Jahren aktiver Vereinsarbeit nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung stehen wird.

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