SANDKRUG SANDKRUG - Drei Stunden waren die Handballer der TSG Hatten-Sandkrug am vergangenen Wochenende schon einmal Tabellenführer in der Regionalliga. Dann nahm die SG Achim/Baden wieder ihren angestammten Platz ein. Heute Abend könnte die TSG dafür sorgen, dass die SG ihn für längere Zeit räumen muss. Vorausgesetzt, die TSG gewinnt ihr Heimspiel gegen die HSG Barnstorf/Diepholz (20.30 Uhr/Schultredde).

Die 60 Minuten, die vor den Sandkrugern liegen, werden aber alles andere als ein Spaziergang sein, da der Vierte versuchen wird, dem Tabellenzweiten Steine in den Weg zu legen. Denn auch die Barnstorfer haben ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt: Sollten sie mit mehr als zwei Toren Differenz gewinnen, hätten sie die TSG überholt und sich auf Platz drei gespielt.

„Dieses Team hat keinen Schwachpunkt“, macht TSG-Trainer Klaus Kröger deutlich, was die Fans heute Abend zu erwarten haben. Er sieht die Einschätzung der Gäste, die sich als Aufsteiger nur den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt haben, als Understatement. „Dieses Team hat die Möglichkeit, um die Meisterschaft mit zu spielen“, besitzt er eine hohe Meinung von dem Gegner.

„Entschieden wird das Spiel durch die Defensive,“ weiß TSG-Kreisläufer Jürgen Erdmann, worauf es heute Abend für ihn und seine Mitspieler ankommt. Schließlich gilt es nicht nur, den Torjäger der HSG, Christian Redeker, in den Griff zu bekommen. Auch Juri Gordionok, Andrej Kandra, Sigitas Stropus und Spielmacher Tomas Lenkevicius müssen ausgebremst werden.

Und auf der linken Außenbahn steht mit Marek Saloka einer der besten Außen der Liga. Mit ihm muss sich Nils Mosel messen, der zu den besten Rechtsaußen gehört. Das Duell alleine ist für die Zuschauer schon fast das Kommen wert.

Die Gäste spielen aus Sicht von Kröger einen „schnörkellosen Handball mit viel Tempo und individueller Stärke“. Mit dem „einfachen Spiel“, wie Kröger es formuliert, sind sie allerdings sehr erfolgreich.

In seinem Team sind bis auf Szwalkiewicz alle Aktiven wohlauf. Stück um Stück konnten sich die Sandkruger in den vergangenen Wochen daran gewöhnen, dass ihre Gegner stärker werden. Wolfen war der bislang härteste Test.

Heute Abend muss sich zeigen, ob die TSG auch die HSG in die Schranken verweisen kann. Schafft sie es, steht sie zu Recht ganz oben in der Tabelle. . .

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.