Splitter zum 12. Tischtennis-Turnier des TV Hude

Erst auf den letzten Drücker wurde die Halle am Huder Bach für das Tischtennis-Turnier freigegeben. Die Renovierungsarbeiten im Halleninnern hatten sich verzögert. Ein Alternativplan lag zwar vor, aber letztlich gab die Gemeinde Hude grünes Licht. So wurde die „neue“ Mehrzweckhalle, die mit einer blauen Prallwand versehen wurde, mit dem Turnier gebührend eingeweiht.

Ins Leben gerufen wurde auch die neue Internetseite der Tischtennis-Abteilung des TV Hude. Während des Turniers nahm Webdesigner Johannes Hillje in der Halle die letzten Einstellungen vor. Noch vor dem letzten Turnier-Ballwechsel ging die modernisierte Homepage unter der Adresse www.tvhude-tt.de online.

Ergebnisse

Herren A: 1. Felix Lingenau (TV Hude), 2. Dietmar Scherf (TSV Heiligenrode), 3. Michael Czichy (TSV Lunestedt), 3. Alexander Dimitriou (Hude).

Herren B: 1. Jakob Guzmann (TV Neurönnebeck), 2. Kai Karsens (TuS Vahr), 3. Johannes Hillje (TTSV 92 Delmenhorst), 3. Marc Engels (TTSV 92).

Herren C: 1. Mario Langer (TSV Wallenhorst), 2. Axel Pfennig (SV Blockdiek), 3. Hinrich Schulte (TV Dinklage), 3. Björn Piglosiewicz (Hude).

Herren D: 1. Helge Uhing (ATSV Sebaldsbrück), 2. Björn Ebersbach (Neukieritz), 3. Jochen Machunsky (SV Erichshagen), 3. Andrej Geyer (BW Bümmerstede).

Herren E: 1. Dennis Hübner (MTV Jever), 2. Rainer Kramer (Hude), 3. Tim Bade (Hude), 3. Mohammed El-Choly (TV Apen).

Jungen: 1. Jakob Guzmann (Neurönnebeck), 2. Nico Schulz (Hude), 3. Anton Depperschmidt (Neurönnebeck), 3. Marinko Tatic (Werder Bremen).

Mädchen: 1. Kristina Haaf (TSG Hatten-Sandkrug), 2. Mari Ishizaki (Oldenburger TB), 3. Yuri Ishizaki (Oldenburger TB).

Schüler A: 1. Thorge Boerma (VfL Wildeshausen), 2. Hannes Harms (TuS Sande), 3. Arik Meyer (Sande), 3. Carina Lilienthal (Werder Bremen).

Schüler B: 1. Patrik Kämper (TV Meppen), 2. Witali Wegelin (Neurönnebeck), 3. Kai Günster (Meppen), 3. Artem Melnicuk (Neurönnebeck).

Der 26-Jährige erntete von allen Seiten viel Lob. Er zeichnet nicht nur für den neuen Spielmodus verantwortlich, sondern gewann auch in der „Königsklasse“.

von guido finke HUDE - Felix Lingenau hat das 12. Tischtennis-Turnier gleich in doppelter Hinsicht geprägt. Nicht nur als Hauptorganisator erntete der 26-Jährige von allen Seiten viel Lob für den neuen Turniermodus. Ganz nebenbei gewann Lingenau in der Halle am Huder Bach zum ersten Mal bei den Herren A (die NWZ berichtete).

Einen cleveren Schachzug nahmen die Macher des Turniers im Vorfeld der Veranstaltung vor. Mit dem Verzicht auf die Doppelwettbewerbe und die Ausdehnung der Einzelturniere auf sechsköpfige Vorrundengruppen wollte der TVH den Startern eine noch bessere Möglichkeit bieten, um intensiv an der Form für die bevorstehende Punktspielsaison zu feilen. „Nur wenige Spieler trauerten der verpassten Doppelvorbereitung nach. Mit großer Sicherheit ist dieser Modus die Zukunft unseres Turniers“, bilanzierte Lingenau.

257 Teilnehmer bedeuteten erneut eine gute Resonanz. Die wenigen angereisten Frauen, für die es sich nicht lohnte, einen eigenen Wettbewerb zu starten, mischten bei den Männern mit. „Auch sämtliche Schülerinnen- und Schüler-Klassen liefen schlecht. Das machten aber die Jungen und Mädchen und natürlich die Herren A wett“, so Lingenau.

Für den „Mr. Tischtennis“ aus Hude lief es am Tisch bis zum Finale ganz nach Wunsch. Im Endspiel lieferte sich Lingenau mit dem früheren Regionalligaspieler Dietmar Scherf vom Verbandsligisten TSV Heiligenrode ein packendes Match. Am Ende hatte Lingenau das bessere Stehvermögen und gewann das Endspiel der „Königsklasse“ nach zwischenzeitlichem 1:2-Satzrückstand noch mit 7:11, 12:10, 12:14, 11:4 und 11:6.

„Mit dem Turniersieg in Bremen-Habenhausen, der Bezirksrangliste und dem Sieg in Hude habe ich jetzt drei Turniere in Folge gewonnen – so kann es gern weitergehen“, strahlte Lingenau. Die glänzende Ausbeute bei den Herren A komplettierte Lingenaus Teamkollege Alexander Dimitriou als Drittplatzierter.

Neben einigen weiteren Podestplätze Huder Akteure ragte aus Landkreissicht der erste Rang von Kristina Haaf heraus. Die Nachwuchshoffnung der TSG Hatten-Sandkrug verwies bei den Mädchen Mari Ishizaki (Oldenburger TB) auf Platz zwei.

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