Stenum Am Ende war er beinahe sprachlos: „Ich bin sehr überrascht. Davon habe ich nichts gewusst“, bedankte sich Johannes („Hans“) Knese. Mit einem großen Empfang im Hotel Backenköhler verabschiedete der VfL Stenum am Sonnabend seinen langjährigen Vorsitzenden aus dem Amt. Mehr als 100 Gäste aus Politik, Verwaltung und Sport, seine Familie und langjährige Weggefährten waren gekommen, um die Leistungen des 77-Jährigen zu würdigen.

Knese sei „Visionär, Vordenker, Organisator, Praktiker, Macher und Motor des Vereins“, sagte Altbürgermeister Gerold Sprung in seiner Laudatio. „Er lebt für seinen VfL.“ Knese ist seit 1966 VfL-Mitglied. Der Fußballer war Spieler der 1. Herrenmannschaft, engagierte sich als Trainer im Herren-, Damen- und Jugendbereich, war als Schiedsrichter und Platzwart aktiv. 1974 wurde er 2. Vorsitzender; 1989 übernahm er das Amt des 1. Vorsitzenden. Kürzlich wurde Dr. Ingo Scholz zu seinem Nachfolger gewählt.

In der „Ära Knese“ wuchs der VfL zu einem Verein von „überregionaler Bedeutung“, so Sprung, der auch auf die Erweiterung der Sportanlage sowie den Bau der Halle in Altengraben hinwies. Knese sei „ein leuchtendes Vorbild für ehrenamtliche Tätigkeit“. Vor der Lebensleistung müsse man „den Hut ziehen“. Bei allen Ehrungen und Auszeichnungen sei der heutige VfL-Ehrenvorsitzende „immer Mensch geblieben“.

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Das sah auch Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas so. Knese „brenne“ für den VfL. Als „hervorragender Teamplayer“ habe er es verstanden, viele Menschen zu motivieren. Mit Hartnäckigkeit und politischem Geschick sei es ihm gelungen, Menschen für die Ziele des Vereins zu gewinnen. Als Vorbild für bürgerschaftliches Engagement würdigte Kreissportbund-Vorsitzender Peter Ache den langjährigen Vorsitzenden: „Ich wünsche mir, dass viele Menschen von Deiner Art sind.“ VfL-Ehrenvorsitzender Helmut Weete sagte: „Du hast ein starkes Kapitel unserer Vereinsgeschichte geschrieben.“

Sportlich wurde es auch bei dem Empfang: Zwei Hiphop-Gruppen des VfL unter der Leitung von Doris Karch zeigten, warum sie kürzlich beim Dance-Contest so erfolgreich waren. Mit viel Applaus wurden auch Spieler der Fußballteams begrüßt, die mit dem Trainer Hans Knese 1975 und 1976 Kreisliga-Meister wurden. Extra aus Stenum in Dänemark waren Kaj Ulrik Pedersen und Keld Andreasen gekommen, um Knese aus dem Amt zu verabschieden.


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Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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