Abbehausen /Hude In der Fußball-Bezirksliga konnte der FC Hude nicht an seine zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen: „Das war ein klarer Rückschritt“, fand FC-Trainer Steffen Janßen nach der 2:4 (0:0)-Auswärtsniederlage beim TSV Abbehausen am Sonntagnachmittag klare Worte.

Wegen Gewitters konnte die Begegnung erst mit 15-minütiger Verspätung angepfiffen werden. Gespielt wurde übrigens nicht auf dem bei den meisten Gegnern wenig beliebten Kunstrasen. Bei diesem war in der vergangenen Woche bei Reinigungsarbeiten eine Naht kaputtgegangen, so dass der TSV auf seinen Rasenplatz auswich. „Das war für uns eigentlich eine gute Nachricht“, fand Janßen. Trotzdem hatte seine Mannschaft einige Probleme, um richtig in Tritt zu kommen. „Es war ein behäbiges Spiel von uns. Der Wille war zwar da, aber für den letzten Weg hat es trotzdem irgendwie nicht gereicht“, bemängelte der Huder Trainer. Dagegen zeigten die Gastgeber den richtigen Einsatz. „Mit dem Kampfgeist meiner Truppe bin ich richtig zufrieden, phasenweise haben wir auch gut gespielt“, sagte Abbehausens Coach Marco Kuck hinterher.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit benötigte die Elf aus der Wesermarsch im Prinzip nur die erste Viertelstunde nach Wiederanpfiff, um auf die Siegerstraße einzubiegen. In dieser Phase schossen Danny Kühn (54. Minute), Fabian Milz per Foulelfmeter (59.) und wiederum Kühn (60.) eine 3:0-Führung für den TSV heraus. Erst nach diesem Dreierpack binnen sieben Minuten krempelte der Aufsteiger aus dem Klosterort die Ärmel hoch und startete eine Aufholjagd, die am Ende fast noch erfolgreich gewesen wäre. Kurios war die Entstehung des 1:3 (73.): Ole Schöneboom wurde im Strafraum gefoult, trat zum fälligen Elfmeter selbst an, verschoss im ersten Versuch, um dann aber den Nachschuss doch im Tornetz des Gegners unterzubringen. Die Hoffnung auf ein Remis wuchs, als der eingewechselte Alexander Schmidt mit einem Distanzschuss in den Winkel den 2:3-Anschlusstreffer erzielte (84.). „Danach haben wir noch einmal viel probiert“, berichtete Janßen. Doch mehr als ein Kopfball von Cüneyt Yildiz an den Außenpfosten sprang bei den Bemühungen nicht heraus.

In der Nachspielzeit machten die Platzherren mit dem 4:2 durch Sebastian Rabe alles klar. Er überwand FC-Keeper Stefan Hilgenberg per Kopfball nach einer Ecke (90.+1). Zu diesem Zeitpunkt agierte Hude schon in Unterzahl, denn zwei Minuten zuvor hatte Tobias Michels die Rote Karte wegen Beleidigung eines Gegenspielers gesehen. „Zuvor hatte ein Abbehauser einen Spieler von uns hart gefoult, ohne sich dafür zu entschuldigen“, beschrieb Janßen die Auslösehandlung für die Reaktion Michels’.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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