Hude Mit irischer Unterstützung möchte der TV Hude seinen guten Saisonauftakt veredeln: Der „verlorene Sohn“ Peter Graham wird extra aus Dublin eingeflogen und gibt an diesem Wochenende sein Comeback im Trikot des Tischtennis-Oberligisten. An diesem Sonnabend steht ab 16 Uhr das Heimspiel gegen den TSV Lunestedt auf dem Programm. Am Sonntag (14 Uhr) folgt für Hude das Auswärtsspiel bei der TSG Dissen.

Die Lust auf die Revanche aus den Vorjahresniederlagen, der Auftritt von Graham und das gewiss wieder hochklassige Einzel der beiden Topspieler: Der Vergleich gegen Lunestedt lockt mit vielen Attributen. Schon in der vergangenen Spielzeit lieferten sich der TVH und der Kontrahent aus dem Landkreis Cuxhaven packende Duelle – das bessere Ende hatte allerdings beim 7:9 und 6:9 jeweils Lunestedt.

Nun steigt also das erste Aufeinandertreffen in der Saison 2013/14, das nicht minder ausgeglichen verlaufen dürfte. Da die Huder weiter auf die Dienste des studienbedingt in Hongkong weilenden Simon Pohl verzichten müssen, zaubert der Verein nun einen alten Bekannten aus dem Hut. Der 26-jährige Graham unterstützt das Team und schlägt im mittleren Paarkreuz auf. Der Nordire war bereits von 2007 bis 2009 für den TV Hude in der Verbands- und Oberliga im Einsatz und half zuletzt gelegentlich in der zweiten englischen Liga aus. „Ich denke, dass er in der Oberliga mithalten kann“, sagt Felix Lingenau vom TV Hude.

Im oberen Paarkreuz rückt zweifellos das Einzel zwischen Martin Gluza und Matti von Harten in den Fokus. Beide sind in bestechender Form, die sie gerade erst vor einer Woche im direkten Aufeinandertreffen bei der Landesrangliste unter Beweis stellten. In sieben engen Sätzen hatte dort der Lunestedter mit 4:3 hauchdünn die Nase vorn. Ähnlich spannend sollte es auch jetzt werden.

Nach dem 9:6-Auftakterfolg gegen die Sf Oesede wollen die Gastgeber, die bis auf Pohl alle Stammkräfte an Bord haben, die weiße Weste vor eigenem Publikum wahren. Daher pochen die Huder gerade gegen Lunestedt auf die Unterstützung von den Rängen: „Für einen Schlagabtausch auf hohem Niveau sind wir gerüstet. Wir werden alles in die Waagschale werfen, um die beiden Punkte in Hude zu behalten“, sagt Lingenau, der mit seiner Mannschaft am Sonntag beim Aufsteiger Dissen vor einer vermeintlich leichteren Aufgabe steht. Die TSG ist mit zwei klaren Niederlagen in Neuhaus (4:9) und Göttingen (0:9) gestartet.

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