Dötlingen Ihr letztes Punktspiel liegt bereits zehn Monate zurück: Am 1. November vergangenen Jahres liefen die Fußballer des TV Dötlingen gegen den TSV Ganderkesee auf und gewannen 2:1. Seitdem gab es keine weiteren Auftritte der Dötlinger in der Kreisliga mehr. Erst kam die Winterpause, dann breitete sich die Corona-Pandemie aus, was letztlich zum Abbruch der Saison 2019/20 führte.

An diesem Freitag, 4. September, hat der TV Dötlingen nun die Ehre, die neue und sicherlich ebenso besondere Kreisligaspielzeit 2020/21 zu eröffnen. Denn die mit 17 Teams besetzte Liga ist in zwei Staffeln eingeteilt, Dötlingen gehört der Gruppe A an. In dieser empfängt die Elf von TVD-Trainer Joachim Puchler auf dem Dötlinger Sportplatz Zum Sande um 19.30 Uhr den Aufsteiger SV Achternmeer.

Gute Leistung im Pokal

„Ich denke, Achternmeer hat nichts zu verlieren und wird jedes Spiel ganz unbekümmert angehen. Wir werden aber alles daran setzen, gut in die Saison zu starten“, blickt Puchler auf den Auftakt. Generell sei man auch in Dötlingen sehr froh darüber, dass nach dieser historisch langen Zwangspause „endlich wieder richtig Fußball gespielt werden kann“, berichtet der TVD-Coach und ergänzt: „Um ehrlich zu sein hätte ich nicht gedacht, dass wir jetzt schon das erste Bezirkspokalspiel bestritten haben würden.“ Am Mittwoch waren die Dötlinger beim Landesligisten VfL Wildeshausen zu Gast und schieden durch eine 0:4-Niederlage erwartungsgemäß aus. „Phasenweise haben wir es aber gut gemacht“, resümiert Puchler. „Wir haben nicht viel zugelassen und selbst sogar ein Tor erzielt, das wegen vermeintlicher Abseitsstellung aber nicht zählte. Die Leistung insgesamt stimmt mich optimistisch für das Achternmeer-Spiel.“

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Im Vergleich zur Vorsaison hat es im Dötlinger Kader ein paar Veränderungen gegeben. Neu hinzugekommen sind Ruben Gelder (VfL Wildeshausen), Tobias Pelz (Harpstedter TB), Maximilian Iken (VfL Wildeshausen) und Mattes Hehr (VfL Osnabrück). Da Gelder und Pelz derzeit verletzungsbedingt noch ausfallen, hat sich Mittelfeldspieler Benjamin Bohrer noch einmal bereit erklärt, dem TVD zu helfen. Verzichten müssen die Dötlinger derweil auf Johan Hannink (TV Munderloh) und Kevin Strumpski (Ahlhorner SV) sowie Jan Mewes (berufsbedingte Auszeit).

Ziel: Mittelfeldplatz

Als Saisonziel gibt Puchler einen gesicherten Mittelfeldplatz aus. „Das ganze Team muss zusammenhalten und -arbeiten“, fordert der TVD-Coach von seiner Mannschaft. „Jeder muss sich auf jeden verlassen können. Darüber hinaus muss jeder Akteur die Bereitschaft mitbringen, im Spiel wie auch im Training an seine Grenzen zu gehen.“

In der eigenen Kreisliga-Gruppe sieht Puchler den Ahlhorner SV als Favoriten. Aufstiegskandidat für die Bezirksliga ist für ihn allerdings der Harpstedter TB, der in Gruppe B eingeteilt wurde. Generell empfindet der Dötlinger Coach die Zweiteilung der Kreisliga nicht als die optimale Lösung. „Ich glaube, ich hätte die Liga mit 17 Teams gelassen und nur eine Hinrunde gespielt. Anstatt der Rückrunde würde es eine Auf- beziehungsweise Abstiegsrunde geben.“ Aber auch mit dem aktuellen Modus werde man sich anfreunden – in dieser alles anderen als normalen Saison.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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