Döhlen /Moslesfehn /Brettorf /Ahlhorn Bei strahlendem Sonnenschein hat der SV Moslesfehn am Sonntag zwei Gesichter gezeigt. Beim Heimspieltag, der aufgrund einer Belegung des eigenen Platzes auf dem Sportplatz in Döhlen ausgetragen wurde, besiegten die Bundesliga-Faustballerinnen den TV Brettorf zunächst überraschend deutlich, leisteten sich gegen den Tabellenvorletzten TSV Schülp aber viele Unkonzentriertheiten und mussten eine heftige Niederlage einstecken.

SV Moslesfehn - TV Brettorf 3:1 (11:8, 10:12, 11:7, 12:10). Bei bestem Faustball-Wetter und vor etwa 100 Zuschauern zeigten die Gastgeberinnen im Landkreisderby in der Gemeinde Großenkneten eine konstante Leistung, wie sie in dieser Saison selten zu sehen war. In der Abwehr stimmten die Absprachen und das Stellungsspiel. Gerade Marisa Meyer hatte alles im Griff und gab ihren Nebenfrauen Sicherheit.

„Wir konnten uns immer darauf verlassen, dass der Ball nach vorne kommt“, war Trainer Till Oldenbostel mit seinem Team zufrieden. Auch Nane Ahrens funktionierte auf der Mittelposition exzellent und fütterte die Angreiferinnen mit gut aufgelegten Bällen. „Auf einen Schlag lief alles bei uns perfekt zusammen. Auch nach dem 1:1-Satzausgleich hatten meine Spielerinnen keine Angst, sondern haben selbstbewusst weitergemacht“, meinte Oldenbostel.

TV Brettorf - TSV Schülp 3:0 (11:3, 11:7, 11:8). Im nächsten Duell ließ die TVB-Auswahl von Pascal Osterheider allerdings nichts anbrennen. Die TSV-Abwehr wurde mit Angriffswellen überrollt und war chancenlos.

SV Moslesfehn - TSV Schülp 1:3 (8:11, 8:11, 11:8, 9:11). Durch den Erfolg gegen Brettorf hatte der SVM den Klassenerhalt bereits in der Tasche. „Da ist einiges von uns abgefallen“, meinte Oldenbostel. Offenbar war nicht mehr genug Anspannung vorhanden, denn nach einer 7:3-Führung im ersten Satz stellten die Moslesfehnerinnen plötzlich das Spielen ein. Schülp witterte seine Chance und sicherte sich durch viele lang geschlagene Bälle die ersten beiden Durchgänge und den Sieg. „Ich war sauer auf die Frauen, das habe ich klar gesagt. Wir haben den Gegner selbst stark gemacht“, bedauerte Oldenbostel.

Ahlhorner SV - Bayer 04 Leverkusen 3:0 (11:5, 11:5, 14:12). Beim letzten Heimspieltag vor der DM-Ausrichtung wurde im ersten Spiel nur der dritte Satz zu einer spannenden Angelegenheit. Doch auch hier behielten die ASV-Frauen die Oberhand.

Ahlhorner SV - TSV Bardowick 3:1 (11:5, 10:12, 11:2, 11:7). Einen Satzverlust mussten die Ahlhornerinnen dann bei heftigem Wind gegen das Schlusslicht hinnehmen. Doch sofort nach dem 1:1-Ausgleich war der Tabellenführer wieder voll da und verteidigte seine weiße Weste.

Arne Jürgens
Volontär, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.