Dingstede Der Golfclub Oldenburger Land bei Dingstede ist vom deutschen Golfverband für seine ökologische Qualitäten ausgezeichnet worden. Präsident Claus M. Kobold unterzeichnete eine entsprechende Urkunde, die dem Hatter Club bescheinigt, ein „Best-Practise-Beispiel“ im Rahmen des Innovationspreis 2018 des Deutschen Golfverbandes (DGV) in der Kategorie Golf und Umwelt zu sein.

Nach Angaben des Golfverbandes nahmen insgesamt 53 Golfanlagen an dem bundesweiten DGV-Naturprojekt teil. Zehn Anlagen wurden anhand eines Punktesystems ausgewählt und in einer ganztägigen Sitzung von neun Juroren bewertet. Zu diesen zehn Golfanlagen gehörte auch der Golfclub Oldenburger Land.

„Leider befanden wir uns nicht unter den drei nominierten Golfplätzen der finalen Wahl, aber wir erhielten die Auszeichnung „Best-Practise-Beispiel“ für sämtliche Aktivitäten zum ökologischen Golfplatz“, berichtet Geschäftsstellenmitarbeiterin Britta Köhler.

Der Golfclub Oldenburger Land hat nach eigenen Angaben einiges für den Erfolg getan: Obstbäume wurden auf dem weiten Areal neu angepflanzt, sogenannte Ansitzstangen für Greifvögel aufgestellt, Tümpel und Weiher für Amphibien freigelegt und optimiert. Außerdem wurden Wildblumenwiesen und Benjeshecken angelegt. Letztere sind Hecken aus Totholz, die durch lockeren, dünnere Äste und Zweige entstehen. Benannt wurden sie nach Hermann Benjes, der Ende der 1980er Jahre ihre Herstellung beschrieb.

Möglich war der ganze Aufwand nur dank einiger ehrenamtlicher Golfclubmitglieder und folgender Stiftungen: Wieker-Stiftung, Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg, Eriksen-Stiftung, Bingo-Umweltstiftung und Nabu Hatten.

Golf gespielt wurde natürlich auch – unter anderem zum Saisonabschluss bei einem Querfeldeinturnier. Nach 2450 Metern auf zwölf Löchern und einer Par 47 standen die Sieger fest. Mario Kubenka gewann mit einer herausragenden 49er Runde, er blieb lediglich 2 über Par. Zwei Birdie, acht Par, ein Bogey und das „Putterloch“ konnte er auf seiner Scorekarte verzeichnen. Mit neun Schlägen Rückstand wurde Frank Waldeck (58 Schläge) Zweiter – gefolgt von Ben Tönjes mit 61 Schlägen.

Bei den Damen wurde Gisela Wells mit 59 Schlägen Bruttosiegerin. Sie hatte 16 Schläge Vorsprung auf Hildegard Mäder mit 75 und Tanja Rehberg mit 80 Schlägen. Die Preise bestanden aus selbstgepresstem Dingsteder Golfer-Apfelsaft, selbstgebrannten Apfelschnaps, Honig, Maronen, Äpfel, Walnüsse, Vogelbeeren und Lavendel. Alles kam vom Dingsteder Golfplatz. „Das waren die besten Preise in diesem Jahr“, so lautete der Tenor der Turnierteilnehmer nach einem rundum gelungenen Golf-Tag.

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