Dingstede Hunde auf dem Golfplatz? Beim Golfclub Oldenburger Land kein Problem. Der Verein vor den Toren Dingstedes ist damit nach eigenen Angaben einer der Vorreiter in Deutschland.

Lange waren Hunde auf deutschen Golfanlagen nicht erwünscht. „Groß waren zunächst auch bei uns die Vorurteile gegen unsere vierbeinigen Freunde“, so Mitarbeiterin Britta Köhler. Nach unzähligen Anfragen aus den Reihen der Mitglieder entschied sich der Golfclub dann im Jahr 2015 zunächst für ein Probejahr für Hunde auf dem Golfplatz.

Laut Statista.de lebten in Deutschland etwa 8,85 Millionen Menschen mit einem Hund im Haushalt (Stand: 2018). Im Jahr 2019 lag die Anzahl der Golfer nach Angaben des Deutschen Golfverbandes bei rund 643 000 Personen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Nach vorheriger Anmeldung durften nun Hunde mit auf die Golfrunde genommen werden. Natürlich nur unter Einhaltung gewisser Regeln, wie zum Beispiel dem Führen an der Leine und dem sofortigen Beseitigen von Hundekot.

Anfänglich gab es die eine oder andere Beschwerde wegen „Häufchen“ auf dem Gelände des Golfplatzes, räumt Köhler ein. „Diese konnten nach genauerer biologischer Betrachtung durch ein Clubmitglied mit entsprechendem fachlichem Hintergrund allerdings als Dachshinterlassenschaften identifiziert werden“, verrät sie. Nach einem erfolgreichen Jahr mit den Vierbeinern der Mitglieder und Gäste wurde durch die Mitgliederversammlung entschieden, dauerhaft die Hundebegleitung auf der Golfanlage zu erlauben.

„Wir freuen uns, dass immer mehr Mitglieder und Gäste ihre lieben und wirklich gut erzogenen Vierbeiner mit auf die Runde nehmen“, erzählt die Golfclubmitarbeiterin. Mittlerweile störe sich niemand mehr daran, wenn Hunde wie Eddie, ein Bouvier des Flandres (ein belgischer Hütehund), Frauchen oder Herrchen begleiteten.

Bevor Hunde mitgenommen werden, sollte allerdings Folgendes bedacht werden: Ist der Hund den Strapazen einer vierstündigen Golfrunde überhaupt gewachsen? Ist er in der Lage geduldig zu warten, wenn er angeleint am Trolley (Feststellbremse nicht vergessen!) verbleiben muss, während Frauchen oder Herrchen das Grün betreten, um ihren Ball einzulochen? Bei starker Sonneneinstrahlung – und auch sonst – sollten Golfer nicht nur für sich, sondern auch für ihre Vierbeiner immer genügend Wasser dabei haben, oder ihre Lieblinge besser zu Hause im Schatten belassen.

Eine Ausnahme für Hunde bleibt generell bestehen: Im Turnierbetrieb sind die Vierbeiner nach wie vor nicht zugelassen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.