Stenum „Dieses Unentschieden fühlt sich nicht gut an.“ Niedergeschlagen waren Trainer Thomas Baake und die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum nach dem 1:1 (0:0) im Heimspiel gegen den SVE Wiefelstede am Sonntag. Den Ausgleich kassierten die Gastgeber erst in der 89. Minute. „Durch eine Unaufmerksamkeit haben wir zwei Punkte verschenkt“, haderte Baake.

Im Gegensatz zur 0:5-Pleite beim Heidmühler FC vor einer Woche wirkten die Stenumer auf eigenem Platz wesentlich stabiler. „Wir haben unsere Ordnung wiedergefunden, darauf hatten wir im Training auch hin gearbeitet. Defensiv hat mir das gut gefallen“, sagte der VfL-Coach und lobte insbesondere seine beiden Innenverteidiger Arnold Koletzek und Marten Michael. „Die beiden standen überragend“, schwärmte Baake.

In der Offensive fehlte den Stenumern bisweilen jedoch die Kreativität, um zu richtig gefährlichen Chancen zu kommen – was wiederum auch ein Verdienst der Defensivleistung der Ammerländer war. „Wir haben gut verteidigt, waren aber nach vorne nicht clever genug“, erklärte Mario Anderer aus dem Trainerteam der Wiefelsteder.

Torchancen ergaben sich somit auf beiden Seiten überwiegend nach Standardsituationen. Hier war der VfL durchaus etwas gefährlicher. Doch weder Marc-Andre Klahr nach einer Ecke von Julian Dienstmaier noch Koletzek nach einer weiteren Ecke fanden per Kopfball das Ziel. „Ansonsten war die erste Halbzeit schon sehr zerfahren“, fand Stenums Trainer

Nach dem Seitenwechsel war den Gastgebern dann anzumerken, dass sie noch mehr für das Spiel investieren wollten. Belohnt wurde das Engagement in der 70. Minute mit dem Führungstor – bezeichnenderweise wieder nach einem ruhenden Ball. Dienstmaier zirkelte einen Freistoß aus halbrechter Position ins kurze Ecke und überraschte damit SVE-Torhüter Hergen Gerdes. „Er hatte wohl eher mit einer Flanke gerechnet, trotzdem ein sehenswertes Tor“, berichtete Baake.

Anschließend verpasste es der VfL aber, einen entscheidenden zweiten Treffer nachzulegen. „Wir haben häufig in guten Situationen die falsche Entscheidung getroffen“, sagte der Trainer, der außerdem einem nicht gegebenen Foulelfmeter zugunsten seiner Elf hinterher trauerte. Wiefelstede muss derweil eine starke Moral zu Gute gehalten werden. „Sie haben bis zum Schluss an ihre Chance geglaubt“, bestätigte Baake. Diese ergab sich auch in der vorletzten Spielminute, als Fabian Laue nach einer Ecke unbedrängt zum Kopfball hochsteigen konnte – und traf.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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