LANDKREIS Richtungsweisend wird der zehnte Spieltag in der Fußball-Bezirksliga für den VfL Wildeshausen. Das Team hat nach guten Ergebnissen zuletzt die Ligaspitze ins Visier genommen. Mit einem Heimsieg gegen den TuS Obenstrohe würde der VfL mindestens auf Rang vier vorrücken. Dem Tabellenfünfzehnten TSV Ganderkesee droht der Verlust des Anschlusses an das rettende Mittelfeld der Liga.

VfL Wildeshausen – TuS Obenstrohe. Die Liga liegt dicht beisammen wie selten. Sechs Punkte trennen den Vierten von Rang 13. Der VfL befindet sich als Fünfter in Lauerstellung auf einen der Aufstiegsplätze. Mit einem Sieg gegen den Dritten aus Obenstrohe würde das Team von Jürgen Gaden zumindest auf Platz vier vorrücken. Allerdings hat der Trainer nicht die besten Erinnerungen an diesen Gegner. In der letzten Saison setzte es zwei Niederlagen, dazu verletzten sich die Schlüsselspieler Kai Schmale und Sascha Goerke.

„Natürlich hat man das im Hinterkopf. Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir einige Schippen zulegen“, so Gaden. Zu schwach sei der Auftritt zuletzt beim 2:0 gegen Varel gewesen. „Und Obenstrohe ist ein anderes Kaliber.“

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Der Schlüssel gegen die starke Offensive des TuS um Lars Zwick (elf Treffer) sei eine starke läuferische Leistung und eine gesunde Aggressivität in den Zweikämpfen. „Es sind nur drei Punkte bis Rang zwei. Das ist ein zusätzlicher Anreiz“, meint Gaden. Fehlen werden weiter Lennart Flege, Kai Schmale sowie Tobias Kern. (Sonntag, 15 Uhr)

TSV Ganderkesee – BW Bümmerstede. Sechs Zähler trennen den TSV von einem Nichtabstiegsplatz. Nun kommt mit Bümmerstede ein Gegner, der zwar im gesicherten Mittelfeld steht, in neun Partien aber bereits 20 Gegentore hinnehmen musste. Das Team von Trainer Raphael Riekers ist also nicht chancenlos. Allerdings blieb die eigene Offensivabteilung bislang zumeist blass. Erst acht Tore stehen auf der Habenseite.

„Wir belohnen uns zu selten, die Chancen sind da“, klagt deshalb Marcus Metschulat. Als Basis für einen Sieg fordert Ganderkesees Co-Trainer deshalb: „Der Wille, Laufbereitschaft und das Zweikampfverhalten werden das Spiel entscheiden. Die Einstellung muss stimmen.“

So erwartet Metschulat ein intensives Spiel, das beiden Mannschaften alles abverlangt. Die Chancen stünden gut, glaubt er: „Ich bin mir sicher: Nach einer Führung würde ein Ruck durch die Mannschaft gehen.“ (Sonnabend, 16 Uhr)

Tim Gelewski Agentur Hanz / Redaktion Jever
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